„Bildungsgrätzl Josefstadt“ setzt auf Beteiligung und Vernetzung

Wien (OTS) - In der Josefstadt ist im Bereich Pfeilgasse/Josefstädter Straße das nächste Wiener „Bildungsgrätzl“ entstanden: Mit an Bord sind dabei die Volksschule Pfeilgasse 42b, die neue Wiener Mittelschule Pfeilgasse 42b sowie der MA10-Kindergarten und der Hort in der Josefstädter Straße 93-97.

„Durch die Nähe der einzelnen Bildungseinrichtungen ergibt sich hier die ideale Möglichkeit, gemeinsame Ideen und Angebote zu entwickeln“, betont sich Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Das neue Bildungsgrätzl zeichnet sich durch das Inkludierende und Verbindende aus, auch auf Mehrsprachigkeit wird besonderer Wert gelegt. Altersübergreifendes Arbeiten wird in allen Bildungseinrichtungen vom Kindergarten über die Volksschule und den Hort bis zur Mittelschule (inklusive Nachmittagsbetreuung) gelebt.

Ob durch Kunst- oder Kulturprojekte, Mediations-, Bewegung-, Umwelt- und Natur- oder Sportangebote - der Fokus im Grätzl liegt auf Gemeinsamkeit, Kreativität und Teamgeist. Geplant sind Großprojekte wie beispielsweise im Bereich des Darstellenden Spiels, der Bewegungserziehung oder Kooperationen mit Universitäten. Bereits realisiert ist das Projekt „Zeig mir dein Grätzl“ von Volksschule und NMS mit Studierenden der TU Wien und der Expertise vom Institut für Kunst und Architektur der Akademie der bildenden Künste Wien sowie dem Forschungszentrum für historische Minderheiten und aap.architekten:

„Mir ist es eine Herzensangelegenheit den beliebten Bildungsstandort in der Pfeilgasse mit allen Akteurinnen und Akteuren von Schule, Hort und Kindergarten noch besser für unsere Kinder zu machen. Eine bessere Vernetzung und Beteiligung in wichtigen Fragen ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Das gilt insbesondere für die geplanten Erweiterungsarbeiten am Standort. Ich bin allen sehr dankbar die sich so engagiert in das Projekt eingebracht haben und ich bin der Überzeugung, dass ein neuer Speisesaal und auch neue Klassen- und Freizeiträume mehr an Qualität bringen", so die Bezirksvorsteherin der Josefstadt Veronika Mickel-Göttfert.

Zum Wiener Bildungsgrätzl

Im Mittelpunkt der Bildungsgrätzl stehen Kooperationen von Schulen und Lerneinrichtungen, aber auch von Vereinen, Initiativen und Einrichtungen in unmittelbarer Umgebung. Einbezogen werden können Kindergärten, verschiedenste Schulformen, Freizeiteinrichtungen, Jugendtreffs, Volkshochschulen, Musikschulen, Büchereien und vieles mehr.

Insgesamt sind nun zehn Bildungsgrätzl im Laufen: Den Anfang machte das „Bildungsgrätzl Schönbrunn“ in Rudolfsheim-Fünfhaus, in der Leopoldstadt folgte das „Bildungsgrätzl LeoMitte“, in der Brigittenau das „Bildungsgrätzl Spielmanngasse“, in Währing das „Bildungsgrätzl Ebner Inklusiv Eschenbach“, in der Donaustadt das „Bildungsgrätzl Kaisermühlen“, das „Bildungsgrätzl Fünfter mobil“, das „Bildungsgrätzl Stuwer Viertel Zwei“, „Bildungsgrätzl Erlaa“, „Bildungsgrätzl Triesterviertel“ und das neue „BIldungsgrätzl Josefstadt“.

Im Entstehen sind weitere Bildungsgrätzl – unter anderem am Sachsenplatz in der Brigittenau, in der Steinlechnergasse in Hietzing, in Simmering am Enkplatz sowie in der Donaustadt in der Eibengasse. Bis 2020 sollen es in ganz Wien 25 Bildungsgrätzl sein!

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