ROSATOM Chef fordert von globalen Führungskräften Lösungen für menschenbezogene Kompetenzen

Sankt Petersburg, Russland (ots/PRNewswire) - Rosatoms Geschäftsführer Alexey Likhachev hat weltweit an Führungskräfte aus der Politik, Wirtschaft und Bildung appelliert, sich einer Debatte anzuschließen, um dringend menschenbezogene Lösungen zu implementieren, die dazu beitragen können, die zunehmende weltweite Kompetenzlücke und den zunehmenden Talentmangel zu beheben. Laut jüngsten Forschungsergebnissen, die in einer Podiumsdiskussion von Herrn Likhachev vorgestellt wurden, gingen aufgrund dieser Probleme jedes Jahr rund 6% des weltweiten BIP verloren.

"Die Liberalisierung des Handels hat der Weltwirtschaft gut getan, aber die rasante Globalisierung und die digitale Revolution haben leider viele Menschen ueberholt. Jetzt ist es an der Zeit zu handeln, damit niemand zurückbleibt", sagte Likhachev bei einer Podiumsdiskussion auf der SPIEF '19 (St. Petersburg International Economic Forum).

"Kein einziges Unternehmen, kein einziger Staat, nicht einmal das größte Unternehmen der Welt wird es schaffen die Arbeitsmarktkultur von sich aus verändern. Um keine Zeit zu verlieren, muss sich die WorldSkills-Konferenz in Kasan im August auf einen Plan einigen, um eine Reihe von menschen-bezogenen Grundsätzen zur Lösung dieser dringenden Kompetenzlücke festzulegen. Dank einer gemeinsamen Studie, die von unserer neuen Initiative "Mission: Talent" in Auftrag gegeben wurde, und die von unseren Partnern BCG und WorldSkills Russia unterstützt wurde, haben wir bereits diese Grundsätze gefunden. Jetzt müssen wir unter den führenden Experten und Führungskräften der industrialisierten Welt einen gemeinsamen Konsens bilden, um diese auf den Menschen ausgerichteten Lösungen zum Leben zu erwecken."

Die fünf menschen-bezogenen Prinzipien, die während der Podiumsdiskussion vorgestellt wurden, sind wie folgt:

  • Kompetenzen der Zukunft (jeder sollte mit zukunftssicheren Grundfertigkeiten ausgestattet sein - einschließlich kognitiver, sozialer, kultureller und digitaler)
  • Eigenständigkeit (jeder hat das Recht, während seiner gesamten beruflichen Entwicklung einen einzigartigen und individuellen Karriereweg einzuschlagen)
  • Liquidität der Kompetenzen (Informationen zu offenen Stellen sollten weltweit leicht zugänglich sein; Mitarbeiter, die nur aufgrund von Kompetenzen und Erfahrungen eingestellt werden, unabhängig von Ausbildung, Geschlecht, Rasse, sozialem Status oder körperlichem Zustand)
  • Arbeitsmarkttransparenz (Arbeitskräftemobilität, flexible und entfernte "virtuelle" Beschäftigung sollten allen zur Verfügung stehen, unabhängig vom derzeitigen Wohnort)
  • Wertevielfalt (der Arbeitsplatz und die Arbeitsplatzbedingungen sollten die berufliche und persönliche Entwicklung jedes Mitarbeiters fördern, unabhängig von seinen Werten und Überzeugungen)

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