„matinee“-Pfingstdoppel mit Porträts „Wiener Sträusse“ und Rudolf Buchbinder sowie „Brahms Klavierkonzert Nr. 2“

Außerdem: Dokus „Salzburg – Rom des Nordens“ und „Der Duft der Marille – die sonnige Frucht der Wachau“

Wien (OTS) - Zum Kulturfrühstück am Pfingstwochenende serviert die „matinee“ in ORF 2 musikalische wie dokumentarische Highlights. So steht am Pfingstsonntag, dem 9. Juni 2019, gleichzeitig auch Vatertag, um 9.05 Uhr in ORF 2 anlässlich des 120. Todestags von Johann Strauss Sohn das Filmporträt „Wiener Sträusse“ über die geniale Künstlerdynastie auf dem Programm. Auf den anschließenden „Katholischen Pfingstgottesdienst“ (9.30 Uhr) live aus der Stadtpfarrkirche St. Michael in Wien und die Doku „Angelika Kirchschlager – Die siebente Gabe“ (10.30 Uhr) über das Verhältnis des Opernstars zu Gott folgt mit „Salzburg – Rom des Nordens“ (10.40 Uhr) ein Blick auf den Austragungsort der derzeit stattfindenden Pfingstfestspiele.
Am Pfingstmontag, dem 10. Juni, präsentiert die „matinee“ in ORF 2 – nur wenige Tage vor der Übertragung der Sommernachtsgala aus Grafenegg (14. Juni, 21.20 Uhr, ORF 2) – das Porträt des Festivalleiters und Pianisten: „Rudolf Buchbinder – Auf der Suche nach Vollendung“ (9.05 Uhr) sowie danach „Brahms Klavierkonzert Nr. 2“ (9.50 Uhr) mit Buchbinder als Solist und den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta aus dem Musikverein 2015. Den Abschluss des Vormittags bildet die Doku „Der Duft der Marille – die sonnige Frucht der Wachau“ (10.45 Uhr).
Beide ORF-Kulturvormittage präsentiert Teresa Vogl.

Pfingstsonntag, 9. Juni:

„Musikalisch kulinarisch – Wiener Sträusse“ (9.05 Uhr)

Kaum jemand prägte so das musikalische Leben einer Epoche wie Vater und Sohn Johann Strauss. Den Wienern boten sich in dieser Zeit nicht nur die neuesten Kompositionen der Walzerkönige, sondern auch die perfekte Verschmelzung der Küchen aus den verschiedenen Kronländern. So ist der Film von Georg Madeja dem Wiener Walzer und der altösterreichischen Küche gewidmet. Darüber hinaus erzählt Eduard Strauss, einer der letzten direkten Nachkommen der Strauss-Dynastie, aus der reichen Familiengeschichte.

„Salzburg – Rom des Nordens“(10.40 Uhr)

Der Film von Peter Beringer schildert die jahrhundertealte Salzburger Kirchengeschichte und zeigt jene Orte, die sie heute noch erlebbar machen. Lange Zeit war die Stadt der Kirchenstaat jenseits der Alpen, bis sie in den Napoleonischen Kriegen ihre Selbstständigkeit verlor und schließlich zu Österreich kam. So zeugt die Pracht des Salzburger Doms heute von der Macht, die die Fürsterzbischöfe von hier aus über Jahrhunderte ausübten. Die Doku begibt sich auf eine Reise zu den Wurzeln der „Baumeister“ Salzburgs, zeigt interessante Parallelen in der Baukunst zu anderen Städten, wie etwa Trient, sowie die Folgen des ruhmlosen Endes des kleinen Fürsterzbistums als Spielball zwischen den Großmächten Frankreich, Bayern und Österreich.

Pfingstmontag, 10. Juni:

„Rudolf Buchbinder – Auf der Suche nach Vollendung“ (9.05 Uhr)

Ein Leben in Superlativen: Stets war er der Jüngste, der Begabteste, der Star. Mittlerweile ist Rudolf Buchbinder 72 Jahre alt, sein Anspruch ist hoch wie eh und je. Noch einmal erzählt der Künstler von seinen Anfängen als Wunderkind, das seine Begabungen im Musikverein ebenso ausprobierte wie in Wiener Piano-Bars. Er beschreibt seinen Alltag als Konzertpianist, berichtet schmunzelnd von seinen Seitensprüngen als Dirigent, und, wovon er ganz und gar nicht lassen kann – der immer wiederkehrenden, beispielhaften Auseinandersetzung mit der Musik von Beethoven, Mozart, Brahms und Schubert. Der Film von Thomas Macho porträtiert den Pianisten von Weltgeltung und seine tiefe Beziehung zu den Werken „seiner“ Klassiker in vielen Ausschnitten, begleitet den Musiker auf eine seiner vielen Tourneen und folgt ihm auch in seiner Funktion als erfolgreicher Intendant des Grafenegger Musikfestivals. Wie sehr er von seinen Kollegen geschätzt wird, beweisen unter anderen Interviews mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Franz Welser-Möst, Andris Nelsons, Christian Thielemann, Mariss Jansons und Valery Gergiev.

„Brahms Klavierkonzert Nr. 2“ (9.50 Uhr)

Gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta interpretierte Rudolf Buchbinder, der akribische Quellenforscher auf der Suche nach Werktreue und Perfektion, im März 2015 Johannes Brahms’ zweites Klavierkonzert in B-Dur, op. 83 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins – von der Presse als „Meilenstein“ in der Brahms-Interpretation bezeichnet. Für die ORF-Bildregie zeichnet Karin Fibich verantwortlich.

„Der Duft der Marille – die sonnige Frucht der Wachau“ (10.45 Uhr)

Rund 100.000 Marillenbäume prägen die Landschaft des Weltkulturerbes Wachau – nicht nur zur Zeit der beeindruckenden Marillenblüte im April, die immer Zehntausende Besucherinnen und Besucher anlockt. Marietheres van Veens Film bietet viel Wissenswertes über die Früchte, die ein Markenzeichen für die Region sind: der Name „Wachauer Marille“ ist eine durch die EU geschützte Ursprungsbezeichnung. Er darf nur für Marillen verwendet werden, die aus einem exakt definierten Anbaugebiet beiderseits der Donau stammen. Der Name „Aprikose“, wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen „Praecos“ ab, das so viel bedeutet wie „frühreif“.

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