Marktamt Wien im täglichen Einsatz für die Lebensmittelsicherheit der Wienerinnen und Wiener

7. Juni ist Internationaler Tag der Lebensmittelsicherheit

Wien (OTS) - Die Vereinten Nationen haben den morgigen 7. Juni erstmalig zum „Internationalen Tag der Lebensmittelsicherheit“ erklärt. Ziel ist es, stärker dafür zu sensibilisieren, welche Bedeutung sichere Lebensmittel beim Schutz der Gesundheit und beim Schutz vor Täuschung der KonsumentInnen hat. Gemäß globaler Schätzung der WHO erkranken 10 Prozent der Menschen infolge des Konsums von verdorbenen oder gesundheitsschädlichen Lebensmitteln. 420 000 Personen sterben an diesen Krankheiten. Die WHO geht davon aus, dass verunreinigte Lebensmittel über 200 verschiedene Krankheiten verursachen.

In Wien ist jeden Tag „Tag der Lebensmittelsicherheit

Wiens Lebensmittel sind sicher: In Wien ist das Marktamt für Lebensmittelkontrollen zuständig. Dabei werden jährlich rund 19.000 unangekündigte Kontrollen in Lebensmittelbetrieben durchgeführt, Lebensmittelproben entnommen und durch ein Labor untersucht. Die Marktamtsmitarbeiter sind täglich nahezu rund um die Uhr bei allen Lebensmittelbranchen, von der Gastronomie bis zum Supermarkt bzw. von der Lebensmittelindustrie bis zum Marktstand, unterwegs. Sie schützen damit KundInnen vor unliebsamen Überraschungen und reagieren im Fall von Beschwerden rasch.

Kampf gegen Lebensmittelkriminalität und gefälschten Lebensmitteln

Nicht nur der Schutz der Gesundheit, sondern auch der Schutz vor Täuschung ist ein großes Thema. Um ebenso den Schutz vor Täuschung, also vor gefälschten Lebensmitteln, hintanzuhalten, fand im Mai der Schwerpunkt OPSON VIII statt. Opson, aus dem altgriechischen übersetzt gleichbedeutend mit wertvollem Essen, ist zu einem wesentlichen Bestandteil zur Bekämpfung von Lebensmittelkriminalität geworden. Involvierte Behörden sind die jeweiligen Lebensmittelkontrollstellen, in Wien dem Marktamt, sowie Europol, Interpol und dem Bundeskriminalamt. Mittlerweile sind 27 EU-Staaten und 35 Drittstaaten an diesen Kontrollen beteiligt. Schwerpunkte der letzten Jahre waren Eier, hochpreisiges Olivenöl, Champagner, Kaviar, Thunfisch, Kaffee, Milchpulver und auch der Bio-Bereich. Rund 41.000 Überprüfungen werden zeitnahe bei einem Opson-Schwerpunkt in den betroffenen Staaten durchgeführt. Letztes Jahr wurden dabei etwa 3.600 Tonnen und 10 Mio. Liter Lebensmittel, kosmetische Mittel und auch Nahrungsergänzungsmittel beschlagnahmt. Schlussendlich wurden 749 Festnahmen durchgeführt.

Nähere Informationen gibt es bei der Lebensmittel-Hotline der MA 59 unter der Wiener Telefonnummer 4000-8090.

Rückfragen & Kontakt:

Alexander Hengl
Magistratsabteilung 59
Telefon: 01 4000 59255
E-Mail: alexander.hengl@wien.gv.at
www.marktamt.wien.at

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