NEOS zu Fieberbrunn: Neuer Innenminister muss Schließung des Rückkehrzentrums in die Wege leiten

Stephanie Krisper: „Menschen vor der Abschiebung sollen stattdessen in zentraler gelegenen, leerstehenden Asylunterkünften versorgt werden.“

Wien (OTS) - NEOS-Sprecherin für Inneres, Stephanie Krisper reagiert auf den Hungerstreik im Rückkehrzentrum Fieberbrunn mit einem Appell an den neuen Innenminister: „Das abgelegene und schlecht ausgestattete Rückkehrzentrum Bürglkopf muss geschlossen werden. Dieses unter Ex-Innenminister Herbert Kickl installierte Zentrum wurde nur zur Isolation und Abschreckung ins Leben gerufen, insofern wäre es umso wichtiger für den Rechtsstaat, dieses Symbol türkis-blauer Fremdenfeindlichkeit rückgängig zu machen und auf den Boden der Menschenrechte zurückzukehren.“

Krisper pocht im Sinne des Kindeswohls auf eine adäquate Unterbringung und sofortige Verlegung der Betroffenen: “Vor allem die dort lebenden Kinder und psychisch beeinträchtigten Personen sollten in einem entsprechendem Umfeld mit umfassender medizinischer Versorgung leben können.“ Krisper schlägt vor, dass für die temporäre Unterbringung und Betreuung aktuell leer stehende Asylunterkünfte verwendet werden sollen: „Aufgrund des langjährigen Kündigungsverzichts, den der Bund mit vielen Quartiers-Inhabern abgeschlossen hat, gäbe es genug Räumlichkeiten, die geeigneter und nicht so isoliert wären.“

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