"Unsere Schulen fiebern an Testitis und leiden unter administrativem Asthma."

Türkis-Blau hat mit ihren Reformen unsere Schulen an die Belastbarkeitsgrenze gebracht.

Wien (OTS) - „Unsere Schulen haben kaum Luft für den pädagogischen Alltag. Abfragen, Dokumentationen und eine Test-Unkultur verschärfen die Arbeitsbedingungen für Lehrer/innen und Schulleitungen. Die Reformen der Regierung Kurz haben keinen Mehrwert für unsere Schulen erbracht“, hält der Pflichtschullehrer, sozialdemokratische Gewerkschafter und SLÖ-Vorsitzende Thomas Bulant fest. „Die kürzlich von uns veröffentlichte Befragung der Schulleitungen an Pflichtschulen hat ergeben, dass das Pädagogikpaket des BMBWF mit zentralen Vorgaben für die Sprachförderung, Leistungsbeurteilung und die Mitteilungspflichten die schulautonome Expertise verdrängt hat.“ Laut Bulant haben ideologisch bedingte Reformen die Schulen unter Druck gesetzt und die Schulautonomie eingeschränkt. Diese würde von den Schulleiter/innen zumeist nur mehr als Mangelbewirtschaftung und Belastungsmanagement empfunden.

„Die Bildungspolitik hat in den letzten Jahren versagt. Da gibt es nichts schön zu reden. Und während die Parteien ihre Messer für den Wahlkampf wetzen, haben wir ihr Erbe, das „Pädagogikpaket“, ab 1. September umzusetzen“, beklagt Bulant. „Die Mitteilungspflichten und somit der bürokratische Aufwand werden für alle Pflichtschulen erhöht - und die Volksschullehrer/innen werden darüber hinaus mit Mehrarbeit überschüttet. Nachdem sie nun per Gesetz zur angeblich transparenten und objektiven Ziffernnote wieder gezwungen werden, müssen sie diese ab dem neuen Schuljahr auch schriftlich für jedes Kind erläutern. Zu dieser tiefschwarzen, widersprüchlichen und belastenden Bildungspolitik sagen FSG und SLÖ: Nein danke.“

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MMag. Dr. Thomas Bulant
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Schenkenstraße 4/5, 1010 Wien
T: +4369919413999
M: thomas.bulant@apsfsg.at

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