Heiligenstädter Hangbrücke – Gesamtinstandsetzung ab März 2020

Die Heiligenstädter Hangbrücke zwischen Wien und Klosterneuburg ist in die Jahre gekommen und muss ab 2020 komplett erneuert werden

Wien (OTS) - Der Baubeginn wurde nun mit 1. März 2020 festgesetzt. Das Brückentragwerk der Heiligenstädter Hangbrücke wurde im Jahr 1973 als Stahlbetonplattentragwerk mit einer Gesamtlänge von 880 m errichtet. Dadurch wurde die zweispurige Wiener Straße um 2 Fahrbahnen verbreitert. Die 880 Meter lange Heiligenstädter Hangbrücke hat nun nach rund 45 Jahren intensiver Nutzung massive Schäden, vor allem an Unter- und Überbau sowie an der Lagerung. Daher ist eine Gesamtinstandsetzung erforderlich.

"Mit der Sanierung der Hangbrücke setzt Wien sein Brückenschutzprogramm fort und erhält seine Brücken für die kommenden Generationen. Dabei steht die Sicherheit unserer Bauwerke im Mittelpunkt", so Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou.

Errichtung einer neuen Stützmauer

Das 880 m lange Brückentragwerk muss abgerissen und eine neue Stützkonstruktion errichtet werden.

„Um die Sicherheit unserer Bauwerke für alle Benutzerinnen in Benutzer auch in den nächsten Jahrzehnten sicherzustellen, sind diese Arbeiten unbedingt erforderlich. Dabei werden wir unser technisches Know How bestmöglich einsetzen und mit größter Sorgfalt auch die Logistik optimieren”, so der Abteilungsleiter Hermann Papouschek, Brückenbau und Grundbau.

Aufgrund der Lage der Heiligenstädter Hangbrücke zwischen den Hängen des Leopoldberges und der Franz-Josef-Bahn haben sich die Verhältnisse für die Generalinstandsetzung als besonders herausfordernd dargestellt und stellen wesentliche Rahmenbedingungen für die Bautätigkeit und Verkehrsführung dar. Die beengten Baufeldbedingungen und die Aufrechterhaltung des Verkehrs greifen massiv in das künftige Baugeschehen ein.

So muss das Bauvorhaben im Gefahrenbereich der ÖBB sowie unter Aufrechterhaltung des Individualverkehrs abgewickelt werden.

Verkehrslösung

Nach eingehenden Prüfungen aller großräumigen Ausweichrouten und nach Durchrechnung allfälliger weiterer Alternativen sowie unter Berücksichtigung aller Umstände hat sich die Öffnung (ausgenommen Schwerverkehr) der Kuchelauer Hafenstraße als optimale Lösung ergeben.

Daher wurde folgende Verkehrsvariante erarbeitet:

Für die Bauzeit von rund 18 Monaten bleiben auf der B 14 2 Fahrspuren – eine in jede Fahrtrichtung - offen.

In beiden Richtungen werden die Busse der Verkehrsbetriebe auf einer eigenen Busspur bis zur Baustelle geführt (in Richtung Klosterneuburg ab dem Nußdorferplatz, in Richtung Wien ab der Haltestelle Johann Strauß Gasse)

Die Kuchelauer Hafenstraße wird für PKW bis 3,5 Tonnen geöffnet und kann so als Ausweichstrecke genutzt werden.

Der Eurovelo-Radweg wird mittels einer Behelfsbrücke auf den rechten Donauuferdamm/Treppelweg umgeleitet. Dadurch wird für Radfahrerinnen und Radfahrer eine getrennte Führung vom Autoverkehr ermöglicht und die Sicherheit gewährleistet.

Zur optimalen Lenkung des Verkehrs wird ein Informationssystem für die Morgen- und Abendspitzen eingerichtet werden.

“Wir freuen uns, trotz der schwierigen Verhältnisse eine Fahrspur pro Fahrtrichtung über die gesamte Bauzeit verfügbar machen zu können. Aufgrund unserer Erfahrung können wir durch geeignete Maßnahmen diese Verkehrsrelation glücklicherweise sicherstellen. Auch unsere begleitenden Verkehrsmaßnahmen stellen in der gegenständlichen Situation ein Optimum dar. Nichtstun wäre keine Option. Freuen wir uns auf eine toll funktionierende und langlebige Verbindung zwischen Klosterneuburg und Wien nach Projektabschluss”, so Abteilungsleiter Hermann Papouschek.

Rückfragen & Kontakt:

Luise Gruber
Öffentlichkeitsarbeit
Brückenbau und Grundbau
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E-Mail: luise.gruber@wien.gv.at

Andreas Baur
Mediensprecher der Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou
FN 01 4000 81691
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