- 05.06.2019, 09:09:07
- /
- OTS0025
IST Austria in Klosterneuburg feiert 10-jähriges Jubiläum
LH Mikl-Leitner: Eine Forschungseinrichtung mit großer internationaler Strahlkraft
Utl.: LH Mikl-Leitner: Eine Forschungseinrichtung mit großer
internationaler Strahlkraft =
St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreich könne stolz sein auf diese
Forschungseinrichtung, das eine „große internationale Strahlkraft“
habe und Forscherinnen und Forscher aus aller Welt anziehe, betonte
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am gestrigen Mittwochabend in
Klosterneuburg bei der Festveranstaltung 10 Jahre Institute of
Science and Technology (IST) Austria. Bis zum Fall des Eisernen
Vorhangs habe es keine Universitäten, keine Forschungseinrichtungen
und auch keine Betriebsansiedelungen gegeben. Das Engagement
Niederösterreichs für das IST Austria sei eine der wichtigsten
Investitionen in diesem Bereich in den vergangenen Jahren gewesen.
Dass Haim Harari, einer der Mitbegründer dieses Instituts, ihr
gegenüber das IST Austria als „Schwester des Weizmann-Instituts“
bezeichnet hatte, sei ein großes Kompliment. Das IST Austria könne
„voller Zuversicht“ in die Zukunft blicken und sich auch künftig der
Unterstützung des Landes Niederösterreich sicher sein, so
Mikl-Leitner abschließend
Für Bundespräsident Van der Bellen ist beim IST Austria „ein
österreichisches Wunder passiert“. Er sieht den Erfolg dieser
Einrichtung unter anderem in der Langzeitfinanzierung des Instituts
und der völligen Absenz von politischen Einfluss.
Präsident Thomas Henzinger erinnerte an die Entstehungsgeschichte des
IST Austria und unterstrich die Unabhängigkeit dieser
Forschungseinrichtung und die Flexibilität des Instituts. Er sei von
Beginn vom Erfolg dieser Einrichtung überzeugt gewesen.
Nach einer Keynote zum Thema „Science in Challenging Times“ von
Michael Ignatieff, Präsident und Rektor der Central European
University fand auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Science and
Society: a Rewarding Partnership?“ statt. Teilnehmer der
Podiumsdiskussion waren Präsident Thomas Henzinger, Alice Dautry,
ehemalige Präsidentin des Instituts Pasteur in Paris, Edith Heard,
Generaldirektorin des European Molecular Biology Laboratory
(Deutschland), Michael Ignatieff und Daniel Zajfman, Präsident des
Weizmann-Instituts (Israel).
In den zehn Jahren seit der Eröffnung des Campus hat das IST Austria
in der Forschung, im Engagement von Wissenschaftern, im Bereich der
baulichen Infrastruktur und auch an wissenschaftlichen Erfolgen viel
erreicht und bewegen können. Mittlerweile arbeiten hier 53
Forschungsgruppen daran, die Grenzen der Mathematik,
Computerwissenschaft, Physik, Chemie, Biologie und Neurowissenschaft
laufend neu zu definieren. Waren zu Beginn 37 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigt, sind es heute bereits über 700 – sie kommen
aus über 60 Ländern. Bis 2026 sollen insgesamt 1.000 Menschen am
Campus arbeiten und 90 Forschungsgruppen auf der täglichen Suche nach
neuen wissenschaftlichen Methoden und Ergebnissen sein.
Nähere Informationen unter https://ist.ac.at/de/home/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK






