uniko bedauert Abgang von Heinz Faßmann

Präsidentin Blimlinger würdigt Leistungen des Wissenschaftsministers

Wien (OTS) - Zum Abgang des bisherigen Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung als Folge des Misstrauensantrags gegen die Bundesregierung im Nationalrat hält die Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) Eva Blimlinger fest: „Die uniko bedauert, dass Minister Heinz Faßmann nach knapp eineinhalb Jahren das Wissenschaftsressort verlässt.“ Als Wissenschaftsminister habe er durch seinen Einsatz, seine hohe Kompetenz und sein Fachwissen speziell im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass die Leistungsvereinbarungen erfolgreich abgeschlossen wurden, die nicht nur bei der finanziellen Ausstattung der Universitäten zu Verbesserungen geführt haben.

Ungeachtet der vielen kritikwürdigen Aspekte der Regierungstätigkeit von ÖVP und FPÖ seit Dezember 2017 hält die uniko-Präsidentin dem ausgeschiedenen Wissenschaftsminister zugute, dass er seine Agenden im Interesse der Universitäten immer wahrgenommen und einige bedenkliche Vorhaben der FPÖ, speziell im Personalbereich der Universitäten, durch sein Veto verhindert hat. „Dafür, aber vor allem für die stets bewiesene Gesprächsbereitschaft bei den vielfältigen Anliegen der Universitäten gebührt Heinz Faßmann Dank und Anerkennung“, betont Blimlinger. Es gehe jetzt darum, dass mit der Ernennung einer Expertinnen- und Expertenregierung auch im Wissenschaftsministerium ein möglichst hohes Maß an Kontinuität und Kompetenz für die restlichen Monate bis zur Neuwahl und der anschließenden Regierungsbildung hergestellt werde.

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