Im Kampf gegen die Klimakrise braucht es mehr als einen Terminator

Kurt Weinberger traf die Klimaaktivistin Greta Thunberg bei der internationalen R20-Konferenz

Wien (OTS) - (Österreichische Hagelversicherung, 28. Mai 2019): Der R20 AUSTRIAN WORLD SUMMIT, die größte internationale Klimaschutzkonferenz, ging in die nächste Runde. Best-Practice-Beispiele und eine engere Vernetzung und Kooperation von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien zur Erreichung der Pariser Klimaziele waren am Dienstag im Mittelpunkt von Arnold Schwarzeneggers Klimaschutzinitiative R20 in der Wiener Hofburg. Unter den prominenten Speakern war auch Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung. „Die Klimakrise ist Realität! Die Ursachen liegen auf der Hand. Tag für Tag steigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Sie wird quasi als Mülldeponie missbraucht und die ist nun beinahe voll. Die wissenschaftliche Diagnose ist also klar: Die Menschheit sägt, wenn wir so weiter machen wie bislang, an ihrem eigenen Ast. Therapieansätze gibt es, international und national. Eine vollständige Heilung ist aber laut Wissenschaft jetzt bereits ausgeschlossen. Es braucht dringend einen gesellschafts- bzw. wirtschaftspolitischen Wandel und ein Umdenken jedes Einzelnen“, so Weinberger in seinem Appell im Rahmen der Paneldiskussion an die mehr als 1.200 internationalen Teilnehmer der Konferenz, u.a. mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, UNO-Generalsekretär António Guterres, der Klimaaktivistin Greta Thunberg und dem norwegischen Skiidol Aksel Lund Svindal.

Folgendes Maßnahmenbündel ist in Österreich aus der Sicht des Finanz- und Risikomanagers Weinberger zur Erreichung des Pariser Klimaschutzabkommens erforderlich:

1. Österreich baut den öffentlichen Verkehr weiter aus.

2. Österreich pusht regionale Lebensmittel.

3. Österreich dämmt den fortschreitenden Bodenverbrauch ein und beschränkt ihn auf maximal 2,5 ha pro Tag.

4. Österreich mobilisiert den Leerstand in der Größenordnung von mehr als 40.000 Hektar (entspricht der Größe der Stadt Wien) durch Anreizsysteme.

5. Österreich setzt die Bioökonomiestrategie um, wo fossile Energieträger durch nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden.

6. Österreich bekennt sich zur ökosozialen Steuerreform, da Ökologie und Ökonomie keinen Widerspruch darstellen.

„Wir müssen endlich folgendes begreifen: Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind zentrale Treiber für Jobs und Wohlstand in unserem Land. Wer hier auf die Bremse tritt, schadet unserer Volkswirtschaft und wir werden sehr verletzbar. Wir müssen in den Klimaschutz investieren, ansonsten werden die Schäden und die Anzahl der Klimaflüchtlinge weiter zunehmen. Nur konsequenter Klima- und Bodenschutz schafft nachhaltig Arbeitsplätze, sichert die Ernährung der Menschen in Städten und am Land und hinterlässt unseren Kindern eine intakte Umwelt und Natur für eine lebenswerte Zukunft“, so Weinberger abschließend.

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