Der ORF zum „R20 Austrian World Summit 2019 – Klimagipfel in Wien“

Am 28. Mai: Eröffnung live in ORF III, Greta Thunberg und Arnold Schwarzenegger in „Magazin 1“, „Thema“-Reportage, „Der Bach“ in „Universum“ u. v. m.

Wien (OTS) - Arnold Schwarzenegger lädt am 28. Mai 2019 zum dritten Mal zur Klimakonferenz „R20 Austrian World Summit“ in die Wiener Hofburg, wo auch Klimaaktivistin Greta Thunberg erwartet wird. Der ORF berichtet in allen Medien – unter anderem in den aktuellen „ZIB“-Ausgaben, in „Magazin 1“ und „Thema“. Die ORF-Radios informieren aktuell in den Nachrichten und Journalen. ORF III zeigt die Eröffnung live, weiters stehen „Universum: Der Bach – Naturjuwel vor der Haustür“, themenaffine „kreuz und quer“-Dokumentationen und ein „Österreich-Bild“ über „Die Öko-Pioniere der Oststeiermark“ auf dem Programm. „Studio 2“ widmet sich in einer neuen Reihe wochentags dem Thema „Hausgarten im Klimawandel“.

Die Sendungen rund um den „R20 Austrian World Summit 2019“ im chronologischen Überblick:

Montag, 27., bis Freitag, 31. Mai, 17.30 Uhr, ORF 2
Studio 2: Der Hausgarten im Klimawandel

Die Pflanzen in unseren Gärten, auf Terrassen und Balkonen leiden unter den extremen Wetter-Bedingungen. „Studio 2“ zeigt, was dagegen getan werden kann – vom perfekten Kräutergarten bis zur Bodenverbesserung ganz ohne Chemie.

Dienstag, 28. Mai, 9.25 Uhr, ORF III
R20 Austrian World Summit 2019: Klimagipfel in Wien

Zum dritten Mal lädt Arnold Schwarzeneggers Klimaschutz-Initiative R20 heuer zum „Austrian World Summit“, einem der größten Klimagipfel der Welt. ORF III überträgt die Eröffnung und die spannendsten Panel-Diskussionen live. Mit dabei – neben Schwarzenegger selbst und den Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertretern der heimischen Politik: die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg.

Dienstag, 28. Mai, 18.10 Uhr, ORF 1
Magazin 1

Wie wird der Klimawandel unser Leben verändern – und wie verändert sich unser Leben, wenn wir ernsthaft etwas für das Klima machen wollen? Genau mit diesen zentralen Zukunftsfragen beschäftigt sich „Magazin 1“ am Dienstag, dem 28. Mai, um 18.10 Uhr in ORF 1: Die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger gemeinsam im Gespräch mit Lisa Gadenstätter. Thunberg und Schwarzenegger sind Teilnehmer am Klimatreffen „Austrian World Summit“ in der Wiener Hofburg, zu dem mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden. Greta Thunberg erreicht mit ihren Forderungen nach einem radikalen Umdenken in der Klimapolitik Millionen, vor allem junge Menschen. Arnold Schwarzenegger, bekannt durch seine Karriere in Film und Politik, tourt seit Jahren als Botschafter eines Umdenkens für das Klima durch die Welt.

Dienstag, 28. Mai, 20.15 Uhr, ORF 2
Universum: Der Bach – Naturjuwel vor der Haustür

Das Plätschern eines Bächleins gilt für Viele als der Inbegriff für Idylle und Entspannung. So unscheinbar die kleinen Gewässer auch erscheinen mögen, in ihnen leben unzählige Tierarten und Organismen. Manche davon sind mittlerweile besonders selten, denn Landwirtschaft, dichte Besiedelung und die „regulierende“ Hand des Menschen setzen den kleinen Wasserläufen auch hierzulande erheblich zu. Wo Bäche noch ursprünglich geblieben sind, tummeln sich Raritäten wie etwa die winzige Quellschnecke, die gefräßige Groppe oder der sensible Steinkrebs. Der Bach ist ein unterschätztes Naturjuwel und von erheblicher Bedeutung. Sein Wasser speist Flüsse und Seen. Die Versäumnisse entlang seines Laufs wirken weiter.

Dienstag, 28. Mai, 21.05 Uhr, ORF 2
Thema
Klimakinder – Rettet uns die Jugend vor der Klimakatastrophe?

Mehr als eine Million junge Menschen sind am Freitag auf die Straße gegangen – es ist der zweite „Weltweite Klimastreik“ der Bewegung „Fridays For Future“. Am Anfang stand ein 16-jähriges Mädchen aus Schweden: Greta Thunberg bestreikt jeden Freitag den Unterricht, um Politiker/innen wachzurütteln. Der Physikstudent Johannes Stangl organisiert die Klimastreiks in Wien und ist überzeugt: „Wir müssen jetzt handeln. Sonst wird die Klimakrise zur Klimakatastrophe!“ Die Krise ist spürbar, etwa im oberösterreichische Mühlviertel. Daniel Schützenhofer von der Freiwilligen Feuerwehr Tragwein ist bereits 400-mal mit dem Tanklöschfahrzeug zu Bauern gefahren, um sie mit Trinkwasser zu versorgen. Denn die Brunnen sind ausgetrocknet. Am 28. Mai lädt Arnold Schwarzenegger wieder zur Klimakonferenz in die Wiener Hofburg. Auch Greta Thunberg wird erwartet. „Die Menschen haben es durchschaut und wir können etwas tun. Das ist das Positive daran“, sagt der Risikoforscher Thomas Schinko in einer Reportage von Markus Stachl.

Dienstag, 28. Mai, 22.35 Uhr, ORF 2
kreuz und quer: Weltuntergang – Wie Kiribati im Meer versinkt

Wenn der weltweite Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der Klimaerwärmung weiterhin andauert, wird der Inselstaat Kiribati im Zentralpazifik zwischen 2060 und 2070 im Meer versinken. Anote Tong, von 2003 bis 2016 Präsident von Kiribati, kämpft für die Zukunft des Inselvolkes. Mit nüchternem Realitätssinn hat er Neuseeland und die Republik Fidschi gebeten, die Menschen aufzunehmen, die durch die Überflutung ihre Heimat verlieren werden.

Dienstag, 28. Mai, 23.30 Uhr, ORF 2
kreuz und quer: Die Waldmenschen

An den äußersten Rand der Gesellschaft gedrängt und gewaltsam ihrer Lebensgrundlage beraubt: Die Guarani, Brasiliens größte indigene Volksgruppe, ringen verzweifelt um den Grund und Boden ihrer Ahnen. Die „Waldmenschen“, wie die Guarani genannt werden, stehen der Rodung von Regenwäldern machtlos gegenüber. Agrarkonzerne und Großgrundbesitzer teilen sich die Landflächen auf – während die Indios gegen ihren Willen in Reservaten ihr Dasein fristen müssen. Regisseur Gernot Lercher hat die Guarani im Staat Mato Grosso do Sul besucht und zeigt in seiner Dokumentation nicht nur ihren schmerzhaften Kampf um ein Stück Erde, sondern schildert auch ihre tiefe, spirituelle Verbundenheit mit der Natur. Denn die Guarani sehen sich als Beschützer des Waldes und seiner Bäume, und verstehen diese als beseelte Lebewesen.

Dienstag, 28. Mai, 0.05 Uhr, ORF 2
Landraub – Die globale Jagd nach Ackerland

Ackerland wird immer seltener und damit wertvoller. Jedes Jahr gehen weltweit etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche verloren. Das globale Finanzkapital hat die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Die Reichsten der Welt sichern sich damit den Zugriff auf die sicherste Ressource unseres Lebens. Statt Bauern bestimmen die Profitinteressen internationaler Kartelle über die Böden. Ein moderner Raubzug, der unsere Lebensgrundlage nachhaltig zerstören könnte. Der aufwühlende Dokumentarfilm porträtiert die Investoren und ihre Opfer. Die Selbstbilder könnten unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust ihrer wirtschaftlichen Existenzgrundlage.

Sonntag, 2. Juni, 18.25 Uhr, ORF 2
Österreich-Bild aus dem Landesstudio Steiermark: Die Öko-Pioniere der Oststeiermark

2007 haben sich drei oststeirische Gemeinden (Ebersdorf, Hartl, Kaindorf) zusammengetan, um ein ehrgeiziges Ziel zu erreichen: bis 2020 „klimaneutral“ zu sein, also den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren. Inzwischen ist dieses Ziel (fast) erreicht. Und noch mehr: Aus einer regionalen Idee wurde ein Kompetenzzentrum, aus dem Impulse für das ganze Land ausgehen. Ein Film von Wolfgang Scherz.

Das ORF.at Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren im Rahmen ihrer aktuellen Berichterstattung ausführlich über den Summit, die ORF-TVthek bringt Live-Streams und Video-on-Demand-Beiträge der TV-Berichterstattung.

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