AK for future: In den Klimaschutz investieren, statt 6,6 Milliarden Strafzahlungen riskieren

AK Präsidentin Renate Anderl: Ein rascher Ausbau der Öffis wäre ein starker Beitrag zum Klimaschutz

Wien (OTS) - „Tausende Schülerinnen und Schüler erwarten zu Recht rasche Maßnahmen, um das Klima zu schützen“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl anlässlich des weltweiten Aktionstages „fridays for future“. Angesichts möglicher Strafzahlungen von bis zu 6,6 Milliarden Euro für nicht eingehaltene Klimaziele fordert die AK Präsidentin einen Investitionsschub beim Ausbau der Öffis: „Wir müssen in den Klimaschutz investieren, statt Strafzahlungen zu riskieren.“

Die AK-Umfragen unter Menschen, die täglich zur Arbeit pendeln, zeigen eindeutig: Mehr und kostengünstige Bahn- und Busangebote sind das entscheidende Argument, um vom Auto auf Busse und Bahnen umzusteigen. „Gerade für die erste und die letzte Meile auf dem Weg zur Arbeit und zurück muss es gute und schnelle Lösungen geben“, so ANDERL

Die rund 6,6 Milliarden Euro, die als Strafzahlung drohen, könnten - in die Öffis investiert - einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz bringen und dabei noch bis zu 60.000 Arbeitsplätze schaffen. Denn mit Investitionen von 6,6 Milliarden Euro könnte man das Angebot des Schienennahverkehrs in Österreich für die nächsten fünf Jahre verdoppeln.

Mit 6,6 Milliarden Euro könnten allein 40.000 neue Zugverbindungen im Nahverkehr finanziert werden. Das wären insgesamt 660 Millionen neue Zugkilometer.

Mit 6,6 Milliarden Euro könnte man 550 neue Railjets oder 190 Kilometer neue S-Bahn-Trassen finanzieren.

Mit 6,6 Milliarden Euro könnten alle 1,4 Millionen Familien mit Kindern für 2,5 Jahre umsonst Bahnfahren mit einer „Österreich-Card Familie“.

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