74 Prozent der Österreicher wollen CO2-Verursacher zur Kasse bitten (FOTO)

Holzminden (ots) - Wer CO2 verursacht, sollte dafür bezahlen - für dieses Prinzip sprechen sich rund drei Viertel der österreichischen Verbraucher aus. Gleichzeitig fordern knapp 60 Prozent, endgültig auf klimaschädliche fossile Brennstoffe wie Öl und Gas zu verzichten. Das sind Ergebnisse aus dem Energie-Trendmonitor Österreich 2019. Dafür wurden im Auftrag von Stiebel Eltron 1.000 Verbraucher von einem Marktforschungsinstitut in Österreich bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Fossile Brennstoffe wie Erdöl, Gas und Kohle machen derzeit mehr als die Hälfte (57%) am österreichischen Endenergieverbrauch aus. Rechnerisch entfallen damit auf jeden Österreicher durchschnittlich rund 8 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

"Nur wenn konsequent auf Verbrennungsprozesse verzichtet wird, lässt sich der CO2-Ausstoß entscheidend verringern", sagt Ingenieur Thomas Mader, Geschäftsführer des Heizungsherstellers Stiebel Eltron in Österreich. "Die CO2-Abgabe nach dem Verursacherprinzip ist ein wichtiges Steuerungswerkzeug, um klimafreundliche Lösungen zu fördern."

CO2-Abgabe auf Brennstoffe in der Schweiz

Die Schweiz führte bereits 2008 eine nationale Lenkungsabgabe auf fossile Brennstoffe ein, der Verbrauch fossiler Energien wurde damit verteuert. Im Gegenzug werden die Erträge daraus teilweise an die Bevölkerung und die Wirtschaft zurückverteilt und zu einem Drittel in Gebäude investiert.

"Eine zentrale Stellschraube der privaten Energiewende ist grüne Technik im Heizungskeller", sagt Thomas Mader. "Wärmepumpentechnologie kommt ohne Verbrennungsvorgang aus, weil natürliche Wärme aus der Natur genutzt wird - nämlich die energie aus der Umgebungsluft oder dem Erdreich. Der für den Bertrieb benötigte Strom stammt in Österreich heute selbst beim normalen Strommix bereits zu 72 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Mit dem weiteren Ausbau grüner Stromerzeugung wird sich dieser Anteil weiter erhöhen. Mit der Wärmepumpe nähern wir uns also auch ohne expliziten Ökostromtarif einem klimafreundlichen Ideal beim Heizen."

Österreicher wollen mehr Förderung für Sanierung

Das österreichische Umweltbundesamt sieht im Gebäudebereich noch immer großes Potenzial zur Senkung schädlicher Emissionen. Allerdings beklagen 73 Prozent der Österreicher, die energetische Sanierung von Bestandsbauten werde vom Staat zu wenig gefördert. 66 Prozent der Verbraucher wünschen sich höhere Förderungen für den Einbau grüner Technologie - wie zum Beispiel einer Wärmepumpe.

Über Stiebel Eltron

Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen steht Stiebel Eltron für innovative Lösungen im Bereich Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung. Dabei verfolgt der Haus- und Systemtechnikanbieter eine klare Linie - für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit rund 3.700 Mitarbeitern weltweit setzt der Konzern mit Hauptsitz in Holzminden/DE von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how.

Die österreichische Niederlassung Stiebel Eltron Gesellschaft mbH mit Sitz in Hörsching / Linz ist die älteste Tochtergesellschaft der Gruppe - sie wurde bereits 1972 gegründet und gehört zu den führenden Vertreibern von haustechnischen Produkten aus dem Bereich "Erneuerbare Energien" im Land.

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