Artprice: Der Kunstmarkt stellt die neuen "Klassiker der Gegenwartskunst" ins Rampenlicht

Paris (ots/PRNewswire) - Vielleicht schien der Kunstmarkt in den ersten Monaten 2019 etwas kraftlos ... wie in Erwartung eines Events, das alle beruhigten sollte...; genau das passierte bei den wichtigsten Auktionen letzte Woche in New York. Die Ergebnisse haben bewiesen, dass die im 1. Quartal erzielten Zuschlagpreise in London, insbesondere für David Hockney und Claude Monet, aber auch in Hong Kong für Zhang Daqian und Kaws, eine neue Dynamik zum Ausdruck bringen, die sich auf den gesamten Weltkunstmark günstig auswirkt.

Thierry Ehrmann, Gründer und Geschäftsführer von Artprice, ist begeistert: "In nur fünf Tagen organisierten Christie's, Sotheby's, Phillips und Bonhams 16 Auktionen in New York und erzielten einen Gesamtumsatz von 2,06 Mrd. Dollar! Die Organisation von François Pinault erreichte dank einer Abendauktion für Nachkriegs- & Gegenwartskunst, die einen Umsatz von 539 Millionen Dollar aus lediglich 51 verkauften Losen erzielte, das beste Ergebnis.

Man beobachtet nicht nur eine große Nachfrage für die besten Kunstwerke, der Markt scheint zudem noch eine neue Dynamik entwickelt zu haben, die das Angebot erneuert: durch das Angebot von "Meisterwerken der Gegenwartskunst bringt der Markt nun neue "Klassiker" hervor."

Wir haben das bei der Skulptur Rabbit (1986) von Jeff Koons beobachtet. Sie wurde bei Christie's als eine "Ikone" der Gegenwartskunst vorgestellt; außerdem einige Gemälde von Jean-Michel Basquiat und wahrscheinlich auch bestimmte Werke von Damien Hirst. Wir werden jedoch auf die nächsten großen Auktionen warten müssen, um zu sehen, ob sich dieser Trend bestätigt."

Jeff Koons - gegenwärtig teurer als Van Gogh oder Rubens...

Ein neuer Rekord von 91 Millionen Dollar - der Jeff Koons zum teuersten lebenden Künstler macht - räumt ihm auch einen besonderen Platz in der Kunstgeschichte ein... Sein Rabbit (1986) entwickelte sich zu einem Kunstobjekt auf dem Auktionsmarkt, das teurer ist, als jedes bisher versteigerte Werk von Van Gogh. Der Rekord des holländischen Meisters liegt seit der Versteigerung seines Portrait du Docteur Gachet (im Jahr 1990) immer noch bei 82,5 Millionen Dollar.

Nur 11 Künstler erzielten in der Auktionsgeschichte jemals bessere Ergebnisse als die Skulptur Rabbit von Jeff Koons: Da Vinci, Picasso, Modigliani, Bacon, Qi Baishi, Munch, Monet, Basquiat, Warhol, Lichtenstein und Hopper. Sollte der Markt für Jeff Koons in den letzten Jahren etwas schläfrig gewirkt haben, so ist er nun sicherlich endgültig aufgewacht... Durch ihn wurde der gesamte Gegenwartskunstmarkt belebt.

Rauschenberg ganz oben

Zwei Jahre nach seiner Retrospektive in den Museen MoMA und Tate Modern ist Robert Rauschenberg ein leuchtender Stern auf dem Auktionsmarkt. Der amerikanische Künstler und Bildhauer, der sich nach der Versteigerung der Sammlung von Robert Scull im Jahr 1973 für die Einführung von Folgerechten für Künstler eingesetzt hatte, konnte sich wahrscheinlich nicht vorstellen, dass seine Werke jemals solche Summen umsetzen würden.

Am 15. Mai 2019 erzielte sein Buffalo II 88 Millionen Dollar bei Christie's. Dieses Gemälde, das sich 54 Jahre lang in der Sammlung von Robert B. Mayer befand, der es direkt in der Leo Castelli Gallery erworben hatte, ist sowohl eine Ode an den amerikanischen Traum als auch eine Kritik. Der neue Rekord hebt ihn auf dieselbe Ebene wie Andy Warhol (105,4 Million Dollar) und Roy Lichtenstein (96,4 Millionen Dollar).

Monet erreichte Platz 10 bei den Auktionsergebnissen im Bereich der Bildenden Künste

Aufregend wie eine Soap-Opera...! Nach der Ankündigung der Versteigerung des Gemäldes Meules (1840-1926) von Claude Monet bei Sotheby's NY am 14. Mai fragte sich jeder, ob man hier wohl einen neuen Rekord erleben werde! Das letzte versteigerte Heuschober Gemälde - mit ähnlicher Größe, Datum und Komposition - setzte bei Christie's NY im November 2016 über 80 Millionen Dollar um. Der absolute Rekord von Monet wurde bei der Versteigerung der Rockefellersammlung im Mai 2018 erzielt; damals erreichten seine Nymphéas en fleur fast 85 Millionen Dollar (wieder bei Christie's NY)... Nun ist die Spannung vorüber: 8 Minuten lang (die viel länger schienen) konkurrierten sechs Bieter am 14. Mai für das Meisterwerk. Der Hammerschlag durch Harry Dalmeny erfolgte schließlich bei 110,7 Millionen Dollar. Das ist mehr als 40 Mal der bei der vorausgegangenen Versteigerung erzielte Preis: Das bereits im Jahr 1986 für 2,53 Millionen Dollar versteigerte Kunstwerk hatte sich im Besitz der Nachfahren von Bertha und Potter Palmer befunden, wohlhabende Sammler aus Chicago, die das Gemälde Meules von Paul Durand-Ruel im Jahr 1891 erworben hatten.

Sotheby's hatte - auf die angesehene Herkunft setzend - die Messlatte bereits hoch angelegt, der relativ niedrige Schätzwert betrug 55 Millionen (eine Tatsache, die der Kunst-Presse nicht entgangen war)... Am Ende überschritt das erste Gemälde des Impressionismus die symbolische 100 Millionen Dollar Grenze. Meules befindet sich auch unter den Top 10 der teuersten Kunstwerke, die je öffentlich versteigert worden sind. Das Interesse für die Impressionisten und die Werke des 19. Jahrhunderts ist unumstritten, trotz der Anziehungskraft der Gegenwartskunst und der Ankunft der neuen Generation von Bietern auf dem Markt. Asiatische Sammler zeigen eine besonders große Begeisterung und tragen nun ebenfalls zur Stabilität dieses Bereiches auf dem Markt bei.

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