ORF III am Freitag: Premiere des ORF-III-Dokuvierteilers „Hugo Portisch – Die Geburt Europas“

Außerdem: „zeit.geschichte“-Dokus zur Maginot-Linie, Winston Churchill und den Römischen Verträgen, „Kultur Heute Spezial: Aus der Wiener Staatsoper“

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information zeigt am Freitag, dem 24. Mai 2019, ein weiteres „Kultur Heute Spezial: Aus der Wiener Staatsoper“ (19.45 Uhr) zum 150-Jahr-Jubiläum des Hauses am Ring.

Im Hauptabend präsentiert ORF III mit den ersten zwei Teilen des neuen ORF-III-Dokuvierteilers „Hugo Portisch – Die Geburt Europas“ einen der Höhepunkte des ORF-III-Programmschwerpunkts zur Europawahl 2019. Teil eins von Regisseur Karo Wolm stellt um 20.15 Uhr die Jahre „1918–1937“ in den Mittelpunkt. Das Ende des Ersten Weltkriegs bedeutet auch das Ende mehrerer in Europa herrschender Großreiche. Die Folge ist die Entstehung einer ganzen Reihe neuer Staaten in Europa. Nicht ohne Schwierigkeiten und teils mit Gewalt wandelt sich Europa zu einem demokratischen Staatengebilde. Doch schon bald gewinnen die nationalistischen Kräfte die Oberhand und ein Land nach dem anderen wird zu einem autoritären Führerstaat – Italien, Deutschland und auch Österreich.
Teil zwei „1938–1945“ (21.05 Uhr) von Alfred Schwarz setzt dort an, wo der erste Film endet. Nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs und dem Münchner Abkommen annektiert Hitler die deutschsprachigen Gebiete der Tschechoslowakei und marschiert dann in Prag ein. Innerhalb weniger Monate hat das „Dritte Reich“ zwei europäische Staaten von der Landkarte getilgt. Als am 1. September 1939 die Wehrmacht Polen überfällt, erklären Frankreich und England Hitler den Krieg. In Europa wird der Zweite Weltkrieg bis zum 8. Mai 1945 dauern. Doch sind sich die Alliierten über die Nachkriegsordnung nicht einig. Schon auf der Konferenz von Jalta, im Februar 1945, bahnt sich jener Konflikt an, der Europa bis 1991 territorial, wirtschaftlich und ideologisch in zwei Blöcke teilen wird.

Die „zeit.geschichte“ setzt mit der von Barbara Necek gestalteten Doku „Maginot gegen Siegfried – Verteidigungslinien des Zweiten Weltkriegs“ (22.00 Uhr) fort. Die Maginot-Linie wurde gebaut, um vor einem erneuten Angriff der deutschen Truppen gewappnet zu sein. Als der Krieg 1940 die beiden Stellungen erreichte, hielt die Welt den Atem an. Mit Archivmaterial und Experteninterviews widmet sich der Film einem der vergessenen Kapitel des Zweiten Weltkriegs.

Anschließend folgt die „zeit.geschichte“-Doku „Winston Churchill – Hitlers größter Gegner“ (22.55 Uhr) von David Korn-Brzoza. Die Produktion zeigt Churchill sowohl als Staatsmann sowie als Privatmann, der immer wieder in tiefe Depressionen verfiel.

Zum Abschluss des „zeit.geschichte“-Abends zeigt ORF III „Die Geburt Europas – Die Römischen Verträge“ (23.50 Uhr). Der Schriftsteller Grégoire Polet und Regisseur Martin Fraudreau erzählen auf der Grundlage historischer Dokumente die Verhandlungen nach, die von 1950 bis 1957 währten.

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