AK NÖ-Wieser und AMS NÖ-Hergovich: Sozialplan für Husky-Mitarbeiter fixiert

St. Pölten (OTS) - Für den Spritzgussformen-Hersteller Husky-KTW in Waidhofen a. d. Thaya ist ein Sozialplan fixiert worden. Die Verhandlungen zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat in Unterstützung durch die Fachgewerkschaften und die Arbeiterkammer sind abgeschlossen. „Es ist wichtig, dass die betroffenen MitarbeiterInnen die bestmögliche Unterstützung bekommen“, so AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser. Heute, Mittwoch, wurden die Beschäftigten vom Husky am Standort über die Einigung in einer Betriebsversammlung informiert.

Die Verkündung der Schließung der Produktion am Standort betrifft etwa 200 Mitarbeitern und ist ohne wirtschaftliche Notwendigkeit erfolgt, erinnerte Wieser. „Unmittelbar danach leisteten Fachgewerkschaft und Arbeiterkammer Unterstützung für die Belegschaftsvertretung“, so Wieser. In den Sozialplan-Verhandlungen wurde nun eine finanzielle Abgeltung und eine Arbeitsstiftung vereinbart. „Ich möchte mich für die Unterstützung der Fachgewerkschaft und der Arbeiterkammer bedanken, deren Expertise für die Sozialplan-Verhandlungen sehr wichtig war. Wir haben für die Beschäftigten ein sehr gutes Ergebnis erzielt“, so Husky-Betriebsratsvorsitzender Markus Schmid.

Das Arbeitsmarktservice wird die von Kündigung betroffenen Husky-MitarbeiterInnen bestmöglich unterstützen. "Wir werden rasch und kompetent helfen", erklärt der Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, Sven Hergovich. In einem ersten Schritt nehmen die gekündigten Personen an einer Berufsorientierung teil, mit dem Ziel, neue berufliche Perspektiven zu entwickeln und nach Möglichkeit rasch am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. "Hier werden wir in Kooperation mit der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat von Husky Jobbörsen veranstalten, zu denen das AMS in Waidhofen/Thaya Betriebe mit Arbeitskräftebedarf in der Region einladen wird. Ziel ist, ehemalige Husky-MitarbeiterInnehn rasch wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren", so der Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, Sven Hergovich. Jene Personen, für die diese rasche Vermittlung nicht gelingt, haben die Möglichkeit, in eine Unternehmensstiftung einzutreten und eine zukunftsweisende Qualifizierung zu absolvieren. "Die Kosten für diese Ausbildungen übernimmt das Unternehmen, das AMS sorgt während dieser Zeit mit dem Stiftungsarbeitslosengeld für die Existenzsicherung", so der AMS NÖ-Chef. Das Konzept für die Stiftung wird aktuell im Auftrag von Husky durch das bfi NÖ erarbeitet.

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