Holzinger/JETZT zu Pensionspaket der Regierung: Erhöhung der Mindestpension ist längst überfälliger Schritt

Anstatt Ungerechtigkeiten bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten endlich zu beseitigen, scheinen diese fortgeschrieben zu werden

Wien (OTS) - „Die heute von der Regierung präsentierte Anhebung der Mindestpension ist ein wichtiger Schritt in Richtung Leistungsgerechtigkeit. Ja, wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf nicht der Dumme sein – und wenn die oftmals leeren Worte nun hoffentlich auch in Taten umgesetzt werden – so freut mich das“, meint die Arbeits- und Sozialsprecherin von JETZT, Daniela Holzinger.

Noch handle es sich aber um bloße Ankündigungspolitik: „Ob MindestpensionistInnen ab 2020 tatsächlich mehr zum Leben bleiben wird, werden wir sehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass diese Regierung ihre Versprechen dreist bricht – wie das etwa bei der zugesagten, aber immer noch nicht umgesetzten Unterhaltssicherung für Alleinerziehende der Fall ist. Bis zum heutigen Tag ist es hier beim Wahlkampfschmäh geblieben“, sagt Holzinger und kündigt an, Druck auf die Regierung ausüben zu wollen, um die ungerechte Anrechnung von Kindererziehungszeiten zur Pension zu verbessern: „Auch hier muss jedes Kind gleich viel wert sein. Das Gegenteil ist aber der Fall und es scheint, als würde man diese Regelung nun fortschreiben – nach dem kommenden Ministerrat hoffe ich hier auf Klarheit.“

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