„Ö1 Operntag“ am 25. Mai: „Geburtstagsmatinee 150 Jahre Opernhaus am Ring“ und Premiere von Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“ live

Wien (OTS) - „150 Jahre Wiener Opernhaus am Ring“ ist Thema des „Ö1 Operntags“ am Samstag, den 25. Mai. Der Musikgattung Oper und ihren Facetten widmen sich neben den Musiksendungen etwa auch die „Hörbilder“ und das „Ö1 Hörspiel“. Live überträgt Ö1 aus der Staatsoper den Festakt „Geburtstagsmatinee 150 Jahre Opernhaus am Ring“ im „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (10.05 Uhr) und ab 17.30 Uhr die Premiere von Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“. Alle Sendungen im Detail sind abrufbar unter https://oe1.orf.at/operntag.

Zur Einstimmung auf den „Ö1 Operntag“ erzählt der Historiker Oliver Rathkolb die Geschichte der Wiener Staatsoper – in „Betrifft:
Geschichte“ von Montag, den 20. bis Freitag, den 24. Mai jeweils um 17.55 Uhr in Ö1.

Der „Ö1 Operntag“ am Samstag, den 25. Mai beginnt in „Guten Morgen Österreich“ (6.05 Uhr) und geht weiter im „Pasticcio“ (8.15 Uhr). Ein akustisches Musikdrama in zwei Akten bringen dann die „Hörbilder“ ab 9.05 Uhr: „Der Prawy. Große Oper für einen Kenner“. Anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Wiener Opernhaus am Ring“ erinnern sich Freunde, Wegbegleiter, Kollegen und Beziehungspartner an den 2003 verstorbenen „Opernführer der Nation“.

Der „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (10.05 Uhr) wird live aus der Wiener Staatsoper übertragen. Sänger/innen, Dirigent/innen, Mitglieder des Staatsballetts, Regisseur/innen, Orchestermusiker/innen und auch Direktoren des Hauses am Ring - viele von ihnen waren seit 1995 zu Gast im „Ö1 Klassik-Treffpunkt“. Am heutigen Jubiläumstag ist es umgekehrt: der „Klassik-Treffpunkt“ mit Gestalter Albert Hosp ist Teil der festlichen Matinée und eines Festakts anlässlich der 150-jährigen Geschichte des Wiener Opernhauses am Ring und seiner internationalen Bedeutung. Das Ensemble des Hauses, bestehend aus Mitgliedern des Orchesters sowie des Chors der Wiener Staatsoper, des Bühnenorchesters, des Kinderchores und natürlich die Sänger/innen als Stützen des Hauses, werden an diesem Vormittag auf der Bühne stehen und musikalisch an denkwürdige Ereignisse aus der Geschichte des Hauses erinnern. Als Festredner wird Clemens Hellsberg auftreten, der als Geiger und Langzeitvorstand der Wiener Philharmoniker über jahrzehntelange Erfahrungen im Orchestergraben und so manche Begegnung mit berühmten Künstlerpersönlichkeiten des Hauses am Ring erzählen kann. Ausschnitte aus Mozarts „Don Giovanni“, mit dessen Aufführung die Staatsoper am 25. Mai 1869 feierlich eröffnet wurde, aus Jules Massenets „Werther“, der an diesem Opernhaus seine Uraufführung erlebte, sowie Chorszenen aus Beethovens „Fidelio“, Verdis „Macbeth“ und der Kinderchor aus Bizets „Carmen“ werden erklingen. Den feierlichen Abschluss wird Verdis Schlussfuge aus seinem „Falstaff“ bilden.

Ab 13.00 Uhr ist „Le week-end“ unterwegs mit Claudio Monteverdi in der Ägäis und mit Robert Ashley im amerikanischen Mid-West und im „Ö1 Hörspiel“ (14.00 Uhr) steht „Prima La Donna“ von Thomas Voigt auf dem Programm. Regie bei dieser WDR-Produktion aus dem Jahr 2010 führte Thomas Wolfertz. Was macht eine echte Opern-Diva aus, wodurch wird sie zur Ikone und Legende? Vier Primadonnen der 50er- und 60er-Jahre geben Antwort, in Wort und Ton: Martha Mödl, Ljuba Welitsch, Elisabeth Schwarzkopf und Leonie Rysanek. Sie alle sangen zur Zeit der Callas und konnten der „Primadonna assoluta“ etwas Eigenständiges entgegensetzen. Unverwechselbar wurden sie primär durch ihre Stimme:
durch ihren Klang, durch ihren Gesang, aber auch durch ihre Art zu sprechen und durch die Weise, in der sie sich durch die Welt und ihr Leben bewegten. In diesem featureähnlichen Hörspiel werden diese Dimensionen akustisch nachvollziehbar: Mit Klängen, die bewegen, mit Worten, die faszinieren, amüsieren und verstören. Mit erzählten Geschichten - von Frauen, die emotional extreme Höhen und Tiefen erlebt haben, beruflich und privat.

Instrumentale Einleitungen und mitreißende Zwischenmusiken sind ab 15.05 Uhr zu hören. „Apropos Klassik“ lädt zu einer „Einleitungs-Reise“ durch mehr als 150 Jahre Musikgeschichte: von Gluck über Mozart zu Verdi und Liszt, von Beethoven über Wagner zu Bizet und Strauss. So leidenschaftlich ist Oper, ohne auch nur einen einzigen gesungenen Ton.

„150 Jahre Haus am Ring“ präsentiert ab 17.05 Uhr Buch- und CD-Neuerscheinungen anlässlich des Jubiläums. Ab 17.30 Uhr überträgt Ö1 live aus der Wiener Staatsoper die Premiere von Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“. Christian Thielemann dirigiert das Orchester der Wiener Staatsoper, es singen Stephen Gould (Der Kaiser), Camilla Nylund (Die Kaiserin), Evelyn Herlitzius (Die Amme), Sebastian Holecek (Geisterbote), Wolfgang Koch (Barak), Nina Stemme (Färbersfrau) u. a.

Den Abschluss des „Ö1 Operntags“ macht die „Ö1 Jazznacht“. Über „Jazz in der Oper - Oper im Jazz“ spricht der Wiener-Jazzfest-Gründer Fritz Thom, der 1991 erstmals Jazz in der Staatsoper präsentierte. Das Programm im Detail ist abrufbar unter https://oe1.orf.at/operntag.

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