Korosec: Erhöhung der Mindestpension dämpft Armutsgefährdung von Mindestpensionisten

Seniorenbundpräsidentin: Kinderbetreuungszeiten bis zu fünf Jahren werden angerechnet

Wien (OTS) - 16. Mai 2019 (ÖVP-PK) Die Lebenssituation von Seniorinnen und Senioren wird mit der heute von der Regierung vorgestellten Erhöhung der Mindestpension wesentlich verbessert. Sie kommt jenen zugute, die lang gearbeitet und in unser System eingezahlt haben. Damit entlasten wir Menschen mit geringem Einkommen. Gerade in dieser Bevölkerungsgruppe gibt es eine große Zahl an armutsgefährdeten Mindestpensionisten, zeigt sich Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec erfreut über die Ankündigung der Bundesregierung, die Mindestpensionen zu erhöhen. Korosec: "Damit hält die Regierung ihr Versprechen und setzt die bereits im Regierungsprogramm angekündigte Maßnahme um."


Korosec führte dabei folgende Beispiele an: Menschen mit 40 Beitragsjahren erhalten nun 1.200 Euro netto statt bisher 995, jene mit 30 Beitragsjahren erhalten 1.025 Euro netto statt bisher 995. Ehepaare erhalten bei 40 Beitragsjahren eine Mindestpension von 1.500 Euro netto statt bisher 1.260. Bei 30 Beitragsjahren bleibt diese für Ehepaare mit 1.260 Euro wie bisher gleich.


Besonders freut sich Korosec darüber, dass die Kinderbetreuungszeiten nun bis zu fünf Jahren und auch der Zivil- und Präsenzdienst angerechnet werden. "Gemeinsam mit der Steuerreform, bei der Pensionisten durch den Sozialversicherungsbonus um durchschnittlich 170 Euro im Jahr entlastet werden, setzt diese Regierung somit entscheidende Maßnahmen zur Bekämpfung der Altersarmut", schloss die Seniorenbund-Präsidentin.

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