Bayr zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie: „Liebe darf nicht tödlich sein“

In elf Ländern ist gleichgeschlechtliche Liebe mit der Todesstrafe bedroht

Wien (OTS/SK) - „Zwischen Gleichstellung und Todesstrafe spannt sich der Bogen wie die Länder dieser Welt mit gleichgeschlechtlicher Liebe umgehen. Dass in elf Ländern die Todesstrafe droht, ist ein unerträglicher Zustand“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai. ****

„Weltweit gesehen gibt es glücklicherweise den Trend, dass gleichgeschlechtliche Liebe in immer weniger Ländern kriminalisiert wird. 1969 lebten noch 74 Prozent aller Menschen in Ländern, die gleichgeschlechtliche Liebe verboten hatten. Im Jahr 2018 waren es immerhin noch 23 Prozent“, stellt Bayr unter Bezugnahme auf die Daten der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA) fest. „Global gesehen stimmt die Richtung, aber der Weg zur Gerechtigkeit ist noch sehr weit“ mahnt Bayr und ruft die österreichische Regierung auf, sich sowohl in Österreich selbst und bei internationalen oder diplomatischen Kontakten für mehr Gleichstellung und vor allem gegen die Kriminalisierung gleichgeschlechtlicher Liebe oder nicht der “Norm“ entsprechenden Gender-Identität einzusetzen. (Schluss) ls

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