Schülervertretung ad Kopftuchverbot: Kein Mädchen soll zu Kopftuch gezwungen werden

Damit sich Kinder frei entfalten können, braucht es darüber hinaus verstärkt Schulsozialarbeiterinnen und -Arbeiter an den Schulen.

Wien (OTS) - Schülervertreterinnen und Schülervertreter wollen verhindern, dass Kinder in ihrer Entwicklung eingeschränkt werden. Mit den Kindern und vor allem den Eltern soll das Gespräch und eine langfristige Lösung gesucht werden.

“Integration ist eine Herausforderung, die verschiedene Schritte erfordert. Das Kopftuchverbot ist eine Maßnahme, die man treffen kann. Keine Frau und kein Mädchen soll dazu gezwungen werden, ein Kopftuch zu tragen. Darüber hinaus sollten natürlich auch weitere Maßnahmen folgen. Langfristig muss die Versorgung an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sichergestellt werden”, so Bundesschulsprecher Timo Steyer.

Für Bundesobmann der Schülerunion, Tobias Hofstätter, steht das Kind im Mittelpunkt: “In der Schule soll ein Umfeld herrschen, in dem sich die Kinder frei entfalten können. Vor allem in den Volksschulen, bei den jüngsten Schülerinnen und Schülern, ist dies essentiell für eine positive Entwicklung. Aus diesem Grund müssen die Kinder besonders geschützt werden, das passiert vorrangig durch das Miteinbeziehen aller Beteiligten.”

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 22 von 29 Mandaten stellt. Der Bundesschulsprecher Timo Steyer kommt ebenfalls von der Schülerunion.

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