NEOS kritisieren Impf-Stopp der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt-Land

Gerald Loacker: „Die Menschen müssen die Möglichkeit haben, sich wohnortnah impfen zu lassen. In Zeiten sich häufender Masernfälle mehr denn je.“

Wien (OTS) - Empört über das Vorgehen der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt-Land zeigt sich NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker, der die Einstellung des Impfservices in allen 19 Gemeinden aufs Schärfste kritisiert. „In gefühlt immer kürzer werdenden Abständen erreichen uns Meldungen über Masern-Neuerkrankungen. Genau jetzt darf den Menschen doch nicht die Möglichkeit genommen werden, sich wohnortnah impfen zu lassen. Wenn es zu wenig Amtsärzte gibt und somit weniger Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger, dann ist es die Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass neue Anlaufstellen geschaffen werden“, fordert Loacker mit Nachdruck.

Maßnahmen, wie man fehlende Amtsärzte zumindest teilweise ausgleichen kann, präsentiert der NEOS-Gesundheitssprecher in diesem Zusammenhang auch gleich: „Es wäre das Einfachste, geschulten Apothekerinnen und Apothekern das Impfen zu gestatten, beispielsweise für Zeckenschutz und Grippe. Diese Maßnahme kostet nichts. Sie ist freiwillig für Apothekerinnen und Apotheker, genauso wie für die Versicherten. Und ein weiterer schöner Nebeneffekt: Sie erspart Bürgerinnen und Bürgern den lästigen zusätzlichen Gang mit dem gekauften Impfstoff in die Arztpraxis.“ Weiters müsse auch rasch umgesetzt werden, dass Kinderärztinnen- und Ärzte auch die Eltern impfen dürfen: „Es ist lächerlich, dass diese Flexibilisierung so lange dauert“, ärgert sich Loacker.

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