Taschner: Kopftuchverbot an Volksschulen ist starkes Signal für die Kinder

Kopftuch ist physische Abgrenzung zu Mitschülerinnen und Mitschülern – Einstimmiger Beschluss im Plenum wäre starkes Signal für die freie Entfaltung der Kinder

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Zur heutigen Debatte über das Verbot des Kinderkopftuchs an Volksschulen hält der Bildungssprecher der neuen Volkspartei, Abg. Rudolf Taschner, fest: „Dieses Verbot ist ein Symbol dafür, dass wir in Österreich die Freiheit zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit für alle Kinder fördern.“ Es sei nicht nachvollziehbar, warum Mädchen bereits im Alter von sechs Jahren ein Kopftuch tragen sollten. „Vor allem in diesem zarten Alter ist es für die Kinder notwendig, dass sie sich in der gemeinsamen Interaktion im Klassenverband entwickeln und entfalten können. Eine physische Abgrenzung in Form des Kinderkopftuches ist dem abträglich und behindert diese, den Idealen der Aufklärung entsprechende, freie Entfaltung der Kinder. Dies wurde uns im Unterrichtsausschuss auch eindringlich von der Expertin Zana Ramadani dargelegt“, so Taschner.

In mehreren Sitzungen des Unterrichtsausschusses wurde die Thematik des Kinderkopftuches mit den Oppositionsparteien diskutiert. „Aus mir völlig unverständlichen Gründen beharrt die Opposition auf ihrem Njet zu diesem wichtigen Beschluss. Hier wird politisches Kleingeld auf dem Rücken der Freiheit unserer Kinder gewechselt, das ist bedauerlich“, sagt Taschner abschließend in Richtung Opposition.

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