NEOS Salzburg: Handwerkerbonus ist auf Bundesebene gescheitert, daher braucht es ihn auch nicht für Salzburg auf Landesebene

Salzburg (OTS) - Die FPÖ Salzburg fordert in einem Antrag, der am 15.5.2019 im Ausschuss behandelt wird, einen landeseigenen Handwerkerbonus für Salzburg. Der Bonus, den es früher schon auf Bundesebene gab, war seit seiner Einführung im Jahr 2014 umstritten und lief 2017 aus. Das Land Niederösterreich schuf daraufhin einen eigenen Handwerkerbonus, der ebenfalls wieder eingestampft wurde.

„Der Handwerkerbonus ist ein Bürokratiemonster, kostet viel Geld, erzeugt zudem vor allem Mitnahmeeffekte und ist daher kein treffsicheres Instrument“, ist sich die Vorsitzende des Salzburger Wirtschaftsausschusses und Landtagsabgeordnete Liesl Weitgasser sicher. Auch der Parlamentarische Budgetdienst kritisierte in seiner Analyse bedeutende Mitnahme-Effekte, da Leistungen in Anspruch genommen werden, die ohnehin legal durchgeführt würden. Auch eine vom Finanzministerium in Auftrag gegebene IHS-Studie stellte dem Handwerkerbonus kein gutes Zeugnis aus.

„In Österreich zieht der Staat den BürgerInnen das Geld aus der einen Tasche heraus und steckt ein bisschen davon über Förderungen in die andere Tasche zurück. Das ist schildbürgern, damit müssen wir abfahren und stattdessen Einkommenssteuer und Lohnnebenkosten fällen“ gibt Weitgasser die Richtung vor.

Irritiert sei man auch davon, dass die Freiheitliche Wirtschaft sonst immer gegen den Handwerkerbonus geschimpft hatte und ihn in Aussendungen beispielsweise als „Bürokratiemonster“ oder „Koalitionsgag“ der Rot-Schwarzen Bundesregierung bezeichnet hatte.

(Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170216_OTS0089/freiheitliche-wirtschaft-handwerkerbonus-ist-ein-buerokratiemonster)

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