Kogler: Fakten für Glyphosatverbot liegen auf dem Tisch

Grüne: US-Urteil zeigt, auch die EU muss dringend handeln

Wien (OTS) - „Unsere jahrelangen Warnungen wurden bestätigt. Ein US-Gericht stuft Glyphosat als krebserregend ein“, sagt Werner Kogler, Bundessprecher der Grünen und Spitzenkandidat für die EU-Wahl, in Hinblick auf die aktuellen Gerichtsverfahren gegen Bayer/Monsanto in den USA. „Die Faktenlage ist eindeutig. Bayer hat lange genug mit manipulierten Studien Risiken verschleiert, das haben die Grünen im EP aufgedeckt. Glyphosat gehört verboten - wir brauchen eine glyphosatfreie Welt. Und das besser heute als morgen.“

"Im Gegensatz zum US-Urteil hat eine mächtige Lobby aus Agrokonzernen in der EU Glyphosat mit Unterstützung von EVP, ALDE und den Rechtsextremen für 5 weitere Jahre zugelassen. Große Fraktionen im Europäischen Parlament haben sich zum Werkzeug des Giftkonzerns Monsanto gemacht“, erklärt Kogler.

Auch an den Praktiken von Bayer übt der Grüne Bundessprecher scharfe Kritik: „Es gilt dringend aufzuklären, ob auch in Österreich so wie in Frankreich KritikerInnenlisten geführt wurden. Dass die Machenschaften von Bayer aufgedeckt wurden, ist vielen kritischen JournalistInnen zu verdanken. Diese dürfen nicht eingeschränkt werden. Auch das hat Bayer jetzt endlich einzusehen.“

„Wir brauchen sofort eine Agrarwende. Die giftlose Landwirtschaft ist überfällig, dafür werden die Grünen im Europäischen Parlament kämpfen“, betont Kogler.

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