Unterstützung bei Brand-Großeinsatz – San-Team durch Rotes Kreuz und Grünes Kreuz optimal unterstützt

Das Wiener Rote Kreuz und das Grüne Kreuz Wien konnten beim gestrigen Großeinsatz anlässlich des Brandes in Simmering ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen

Wien (OTS) - Das Wiener Rote Kreuz und das Grüne Kreuz Wien konnten beim gestrigen Großeinsatz anlässlich des Brandes in Simmering ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Obwohl über fünf Stunden vier Fahrzeuge für den Einsatz abgestellt wurden, konnte der Regelbetrieb ohne erhöhte Wartezeiten aufrecht erhalten werden. Der zeitweise dramatische Einsatz wurde unter Beteiligung aller Organisationen bilderbuchmäßig abgewickelt. Das Zusammenwirken top ausgebildeter freiwilliger und beruflicher Kräfte ermöglichte die reibungslose Unterstützung der Wiener Berufsrettung.

Eine Auswirkung sinnvoller Gesetzgebung, wie Alexander Lang, Geschäftsführer des Wiener Roten Kreuzes, betont: „Durch die Novelle des Wiener Rettungs- und Krankentransportgesetzes wurde nicht nur eine Qualitätssicherung im Sinne der Patientinnen und Patienten geschaffen. Diese können sich bei der wichtigen Gesundheitsdienstleistung Krankentransport auf qualifiziertes Personal und international genormte Einsatzmittel verlassen. Die privaten Rettungsorganisationen wurden durch die notwendige Aufstockung ihrer Ressourcen auch wieder gestärkt, um neben dem Regelbetrieb auch bei plötzlichen Großeinsätzen unterstützen zu können. Auch die Gebietskrankenkasse hat richtig reagiert und die Tarife näher an die von ihr errechneten Kosten angepasst, um die Versorgung zu garantieren. Wien hat seine Sicherheit wieder!“

Das international vorbildliche Verbundsystem, das Rettungsdienst und Krankentransport zusammenfasst, ermöglicht hohe Flexibilität bei niedrigen Kosten. Die Gesetzesnovelle, die von Seiten gewerblicher Fahrtendienste kritisiert wurde, stellt klar, dass die Arbeit direkt am Patienten Sache des Rettungssanitäters ist und nicht von Kraftfahrern. Befürchtungen, dass deswegen Rollstuhlfahrten nicht mehr durch die Fahrtendienste abgewickelt werden dürfen, versteht Lang nicht: „Das Gesetz nimmt das völlig eindeutig aus. Fahrtendienste sind unersetzlich und werden es auch bleiben. Aber Kraftfahrer sind keine Sanitäter, da muss es eine Trennlinie geben!“

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Alexander Tröbinger
Pressesprecher Wiener Rotes Kreuz
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