Leichtfried: „Vilimsky muss sofort Karten auf den Tisch legen: Wieviel hat die Pseudo-Studie den Steuerzahler gekostet?“

Verdacht auf Quersubventionierung der FPÖ auf Kosten der SteuerzahlerInnen erhärtet sich – Leichtfried fordert volle Rückzahlung überwiesener Beträge

Wien (OTS/SK) - Dass FPÖ-EU-Spitzenkandidat Harald Vilimsky heute, Freitag, trotz mehrfacher Nachfrage nicht angeben wollte, wieviel Geld aus EU-Steuermitteln für die freiheitliche Fake-Studie bezahlt wurde, kritisiert der stv. SPÖ-Klubvorsitzende Jörg Leichtfried scharf: „Vilimsky muss sofort die Karten auf den Tisch legen: Wieviel hat die Pseudo-Studie den Steuerzahler gekostet?“, fragt Leichtfried. Vilimskys Ankündigung einer externen Prüfung verschiebt die Aufarbeitung des FPÖ-Skandals „auf den Sankt-Nimmerleins-Tag“, so Leichtfried – ein „skandalöser Affront gegenüber der Europäischen Gemeinschaft und allen SteuerzahlerInnen“. ****

„Auf der einen Seite agitiert Vilimsky jahrelang gegen die EU, fordert den Öxit und schließt sich mit jenen Kräften zusammen, die Europa zerstören wollen. Auf der anderen Seite scheint Vilimsky tief in den EU-Steuertopf zu greifen, um seine rechten Netzwerke durch womöglich peinlich plagiierte Pseudo-Studien zu unterstützen“, zeigt sich Leichtfried fassungslos ob der Unverschämtheiten der Blauen. Der „Verdacht, es habe Quersubventionierung der FPÖ auf Kosten der SteuerzahlerInnen gegeben“ erhärte sich immer weiter, so Leichtfried.

Dass Vilimsky in seiner Not auch noch angibt, den Preis der Pseudo-Studie für „angemessen und verhältnismäßig“ zu halten, schlägt „der Champagner-Flasche den Korken aus“, so Leichtfried, habe doch Vilimsky gegen die „Champagner-Exzesse seiner rechtspopulistischen Freunde im Europaparlament“ auch nichts einzuwenden gehabt.

Vilimsky ist jetzt „dringend aufgefordert, Licht ins Dunkel zu bringen und offenzulegen, an welche nationalistischen und rechtsextremen Netzwerke sonst noch Gelder geflossen sind“, so Leichtfried, der auf die finanziellen Verstrickungen zahlreicher FPÖ-Funktionäre mit den rechtsextremen Identitären verwies. (Schluss) ls/mb

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