Bundesjugendvertretung: Schulpsychologische Betreuung und Schulsozialarbeit ausbauen!

Vorfall in Wiener HTL verdeutlicht Handlungsbedarf im Bildungsbereich

Wien (OTS) - Vor dem Hintergrund eines gewalttätigen Vorfalls an einer Wiener HTL zwischen einem Lehrer und einem Schüler fordert die Bundesjugendvertretung (BJV) verstärkt ein flächendeckendes Angebot von Schulsozialarbeit und schulpsychologischer Betreuung. „Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass es endlich entsprechende Unterstützungssysteme für den Bildungsbereich braucht. Es muss geschultes Personal zur Verfügung gestellt werden, um solche Vorfälle erst gar nicht entstehen zu lassen. Auch Beteiligungsmöglichkeiten für SchülerInnen können zu einem guten Schulklima beitragen“, erklärt BJV-Vorsitzender Jakob Ulbrich.

Aktuell diskutiert die Politik über so genannte „Time-Out Klassen“, die gewalttätige Jugendliche so lange besuchen müssen, bis sich ihr Verhalten ändert. Doch nicht nur Gewalt, auch andere Verhaltensauffälligkeiten wie ständiges Stören des Unterrichts könnten ein Grund für die Entsendung in eine solche Klasse sein. Als Interessenvertretung aller Kinder und Jugendlichen in Österreich spricht sich die BJV für umfassendere Lösungsansätze aus. „Um die Konfliktkultur an Österreichs Schulen zu verbessern und Auseinandersetzungen, wie jene in der Wiener HTL zu verhindern, müssen längerfristige Strategien verfolgt werden, wie der verstärkte Einsatz von SchulsozialarbeiterInnen und Angebote zur Gewaltprävention. Es darf hier nicht bei kurzzeitiger Symptombekämpfung bleiben!“, betont Ulbrich abschließend.

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