SPÖ-Wohnbausprecherin Becher: „Einführung der Auslaufannuität macht WGG-Reform zum Fall für den Rechnungshof“

Wien (OTS/SK) - Die unverringerte Weiterbezahlung der Miete in geförderten Wohnungen, nachdem die Darlehen für Grund- und Baukosten getilgt sind, rief bereits 2015 den Rechnungshof mit Kritik auf den Plan. Die Forderung nach Abschaffung wurde damals von der FPÖ einschließlich dem heutigen Vizekanzler HC Strache artikuliert – von den gleichen Personen, die heute ihre Wiedereinführung betreiben! Auf Initiative der SPÖ wurde die Auslaufannuität im Zuge der letzten WGG-Reform abgeschafft und mehr Mittel für den Erhalt der Gebäude über den EVB (Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag) zur Verfügung gestellt. Die günstige Basismiete betrug seither 1,80 Euro pro Quadratmeter plus Umsatzsteuer und steht für sicheres und bezahlbares Wohnen in älteren Genossenschaftsbauten. ****

SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher: „Bewohner alter Genossenschaftswohnungen sind jetzt die Dummen mit typischerweise mehreren tausend Euro Mehrbelastung im Jahr. Zusammen mit den Kostentreibern für neue Miet- und Eigentumswohnungen wird diese WGG-Reform zur getarnten Geldbeschaffungsaktion für die Bundesregierung und zum Beutezug gegen den österreichischen Mittelstand.“ (Schluss) up/wf/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006