FPÖ-Wurm: „Internet of Things“: „Eine vernetzte Welt ist vor allem eine Frage der Ethik“

„Die Wahlfreiheit auf ‚Offline‘ muss für jeden Einzelnen sichergestellt werden“

Wien (OTS) - „Indem wir im gestrigen Konsumentenschutzausschuss versucht haben, dieses sehr technische und komplexe Themenfeld ‚Internet of Things‘ sowie Smart Cars, mithilfe von hochrangigen Experten darzustellen, haben wir dieses damit zugleich auch in die Öffentlichkeit gebracht. Es sollte sich jede Bürgerin und jeder Bürger darüber im Klaren sein, welche Auswirkungen tatsächlich dahinterstehen, wenn man seine Daten dem Internet preisgibt – dies ist letztendlich auch eine Frage der Ethik. Für mich ist es deshalb ein Herzensanliegen, dass mündige Konsumenten immer die Wahlmöglichkeit haben müssen. Vor allem die Möglichkeit auch ‚Offline‘ zu sein, muss sichergestellt werden“, so heute der FPÖ-Konsumentensprecher und Obmann des parlamentarischen Konsumentenschutzausschusses NAbg. Peter Wurm.

Bei „Internet of Things“ (IoT) gehe es vor allem um die Vernetzung und den ungehinderten Datenaustausch zwischen allen Objekten, die der Mensch im Alltag verwendet. Die massive Verbreitung etwa von Smartphones, Smart-TVs, Smart-Cars etc. habe dazu geführt, dass die individuellen Gewohnheiten der Menschen von den Geräten gesammelt und weitergegeben werden, erklärte Wurm.

„Der gestrige Ausschuss diente als Startschuss, sich mit dieser Thematik politisch nachhaltig auseinanderzusetzen. Beim ‚Internet der Dinge‘ handelt es sich um ein gesellschaftspolitisch brisantes Thema und um keine parteipolitische Frage. Daher hoffe ich auf einen gemeinsamen Antrag im Sinne aller Konsumenten im Herbst, den wir mithilfe ausgewiesener Fachexperten formulieren werden“, betonte Wurm.

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