Symposium der PremiQaMed Group: „Innovation ist der wichtigste Treiber in der Medizin.“

Innovation ist der wichtigste Treiber in der modernen Medizin. Investitionen in Innovation lohnen sich daher immer
Julian Hadschieff, Gründer und Vorstandsvorsitzender der PremiQaMed Group

Wien (OTS) - ‚Wird die neue Medizin leistbar sein?‘ Dieser Frage widmete sich das Symposium der PremiQaMed Group am Mittwoch, 8. Mai 2019 im Palais Ferstel in Wien. Mehr als 250 Teilnehmer verfolgten die Impulsvorträge zu Zukunftsthemen der Medizin sowie eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Den Abschluss bildete ein Festakt anlässlich des 60. Geburtstags von Julian Hadschieff, Vorstandsvorsitzender der PremiQaMed Group, mit Laudationen von Bundesministerin Beate Hartinger-Klein, WKO Präsident Harald Mahrer und UNIQA CEO Andreas Brandstetter.

Gentechnik, Pharmakogenetik, Nanomechanik, künstliche Intelligenz ... - die neuen Möglichkeiten der Medizin bieten in Zukunft hochwirksame Therapien, die das Leben von Menschen verbessern und verlängern können. Doch sind diese für solidarisch finanzierte Gesundheitssysteme – öffentlich wie privat – überhaupt leistbar? "Innovation ist der wichtigste Treiber in der modernen Medizin. Investitionen in Innovation lohnen sich daher immer", brachte es Julian Hadschieff, Gründer und Vorstandsvorsitzender der PremiQaMed Group, auf den Punkt. In seiner Rede anlässlich des Festakts zu seinem sechzigsten Geburtstag betonte er, dass Entscheidungen in der Medizin immer dreierlei im Fokus haben müssen: "Es gilt, Gutes zu erhalten, Chancen der Innovation wahrzunehmen und alles gemeinsam zum Wohl der Menschen einzusetzen."

Vier Impulsvorträge beleuchteten zentrale Fragen rund um die Zukunft der Medizin. So sprach Univ. Prof. DI Dr. Thomas Grechenig (TU Wien und RISE R&D) über die Auswirkungen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz unter anderem auf das Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten. Univ. Prof. DI Dr. Christian Baumgartner (Institut für Health Care Engineering der TU Graz) stellte sich die Frage, wo die Grenzen der Medizintechnik überhaupt liegen könnten. Die neuen Datentechnologien machen jedenfalls eine personalisierte, auf das einzelne Individuum zugeschnittene Medizin möglich – den damit verbundenen Paradigmenwechsel führte Univ. Prof. DI Dr. Johannes Khinast (TU Graz und Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter RCPE) plastisch vor Augen. Schließlich gab Univ. Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger (Institut für Medizinische Genetik, MedUni Wien) Einblicke in die neuesten wissenschaftlichen Revolutionen durch die Verschmelzung von Biotechnologie (Genetik, Stammzellenforschung) und Informationstechnologie.

Podiumsdiskussion

Über das Thema „Österreich und die ‚neue Medizin‘: Chancen, Herausforderungen, Finanzierbarkeit“ diskutierten, moderiert von Nadja Bernhard, ORF:

  • Dr. Peter Eichler, Vorstand Personenversicherung, UNIQA Österreich
  • Univ. Prof. MMag. Dr. Gottfried Haber, Vizedekan der Fakultät für
    Gesundheit & Medizin, Donau-Universität Krems und Präsident des Fiskalrates
  • Univ. Prof. Dr. Markus Müller, Rektor MedUni Wien
  • Prof. Dr.Herwig Ostermann, Geschäftsführer Gesundheit Österreich GmbH
  • Mag. Bernhard Wurzer, Generaldirektor–Stellvertreter Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Österreich: Innovationsbudgets und Partnerschaften nötig

Dass die Digitalisierung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten DER Innovationstreiber in der Medizin sein wird, darüber herrschte Einigkeit am Podium. Österreich spiele derzeit allerdings bei den großen digitalen Innovationen in der Medizin nur eine „Passagierrolle“, obwohl das Potenzial vorhanden wäre – so lautete die vorherschende Meinung der Experten. Dabei gäbe es ausreichend viele Forschungseinrichtungen mit exzellenten Wissenschaftlern. Für das Aufschließen Österreichs an die Spitze werden Innovationsbudgets dringend notwendig gesehen, eine gute Koordination zwischen den einzelnen Initiativen sowie Partnerschaften, „in denen der eine den anderen nicht überfordert“. Das österreichische Gesundheitssystem könne – vorausgesetzt, Überregulierungen werden vermieden - von den neuen digitalen Möglichkeiten massiv profitieren. Österreich sollte daher die Veränderungen positiv aufgreifen und aktiv an der weiteren Entwicklung mitwirken.

Aus der Gästeliste

Mehr als 250 Gäste waren zum Symposium gekommen, darunter BM Mag. Beate Hartinger-Klein, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz; LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf, Amt der NÖ Landesregierung; Dr. Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich; Dr. Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group; DI Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien; Peter Lehner, SVS-Überleitungsausschuss; Abgeordnete Gabriela Schwarz, Gesundheitssprecherin der ÖVP; Generaldirektor Dr. Josef Probst, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger; Priv.-Doz. Dr. Paul Sungler, SALK; KR Dr. Georg Semler, Rudolfinerhaus u.v.m.

PremiQaMed Group

Die PremiQaMed Group ist ein führender Betreiber privater Gesundheitsbetriebe in Österreich und eine 100-prozentige Tochter der UNIQA Österreich Versicherungen AG. Rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Unternehmensverbund tätig. Zur Unternehmensgruppe gehören die Privatklinik Döbling, das Ambulatorium Döbling, die Privatklinik Confraternatität und die Goldenes Kreuz Privatklinik in Wien, die Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Salzburg sowie die Privatklinik Graz Ragnitz. Im Rahmen von Private-Public-Partnership (PPP)-Modellen mit der SVA betreibt die PremiQaMed Group auch das auf Rehabilitationsmedizin spezialisierte Klinikum Malcherhof Baden sowie das SVA Gesundheitszentrum in Wien.

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