Pensionisten-Verabschiedung aus dem NÖ Landesdienst

LH Mikl-Leitner: Jeder Einzelne hat an der niederösterreichischen Erfolgsgeschichte mitgeschrieben

St. Pölten (OTS/NLK) - Von einer langjährigen Tradition und einem persönlichen Herzensanliegen sprach Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Donnerstag bei der Verabschiedung von Pensionisten aus dem NÖ Landesdienst in St. Pölten: „Sie alle haben dazu beigetragen, dass Niederösterreich heute ein erfolgreiches und dynamisches Land ist.“

So sehe sie den heutigen Tag auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge, meinte die Landeshauptfrau - „mit einem lachenden, weil es in den wohlverdienten Ruhestand geht, mit einem weinenden, weil mit diesen Persönlichkeiten auch sehr viel Wissen, Erfahrung und Kompetenz für die tagtägliche Arbeit verloren geht“. Jeder und jede habe in den letzten Jahren und Jahrzehnten seinen bzw. ihren entsprechenden Beitrag geleistet.

Die Zäsur des Ruhestandes falle heuer in ein ganz besonderes Jubiläumsjahr, jenes im Gedenken an den Fall des Eisernen Vorhanges vor 30 Jahren, führte Mikl-Leitner weiter aus und blickte bereits auf den heutigen Festakt in Grafenegg voraus, der mit Vertretern aus den Nachbarländern und aller Generationen gebührend gefeiert werde:
„Dieses Jubiläum ist für Niederösterreich von großer Wichtigkeit. Nach knapp 40-jähriger Trennung in Ost und West bekam Europa ein neues Gesicht und eröffneten sich neue Chancen und Perspektiven für Niederösterreich.“

Das jahrzehntelange Leben am Eisernen Vorhang habe nicht nur die Menschen getrennt, sondern auch Niederösterreich viele Chancen genommen, so die Landeshauptfrau weiter. Es habe keinerlei Investitionen in Straße und Schiene gegeben, kaum ein Unternehmer habe hier investiert, es habe keine Universitäten und Fachhochschulen gegeben, auch von einem Kunst- und Kulturland sei noch keine Rede gewesen: „Ab dem Zeitpunkt aber, an dem Niederösterreich zum Tor für das neue und große Europa geworden ist, hat es eine Erfolgsgeschichte geschrieben.“

So habe Niederösterreich eine unglaublich dynamische wirtschaftliche Entwicklung genommen, die sich auch an Daten und Fakten festmachen lasse, meinte Mikl-Leitner: „Bei der Kaufkraft liegen wir auf Platz 1, beim Export auf Platz 2 und beim Wirtschaftswachstum über dem österreichischen Durchschnitt.“ Eines der nächsten Ziele sei es, die Exportrate weiter zu steigern, sagte die Landeshauptfrau und verwies insbesondere auf die kürzlich absolvierte China-Reise, bei der sich vor allem die Kultur als Türöffner erwiesen habe.

Früher sei das Land dabei im Schatten der Bundeshauptstadt gelegen, heute sei Niederösterreich ein eigenständiges Kulturland: „Mit Investitionen von über 600 Millionen Euro ist viel geschaffen worden - vom Kulturbezirk St. Pölten über den Wolkenturm in Grafenegg bis zur demnächst eröffneten Landesgalerie in Krems und der Bewerbung um die Europäische Kulturhauptstadt 2024. Diese Investitionen rechnen sich nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich – mit einer Wertschöpfung von 1,1 Milliarden Euro pro Jahr und der beträchtlichen Anzahl von 25.000 neuen Arbeitsplätzen“, betonte Mikl-Leitner und nannte als weitere Beispiele für den erfolgreichen niederösterreichischen Weg die aktuell 22.000 Studierenden, die Entwicklung des Gesundheitswesens und den Ausbau der Infrastruktur auf Schiene und Straße.

Die heute in den Ruhestand Verabschiedeten hätten an dieser Erfolgsgeschichte mitgeschrieben und könnten mit Zufriedenheit und Genugtuung auf ihre Zeit im Landesdienst zurückblicken – egal, ob sie in der Verwaltung, an den Bezirkshauptmannschaften oder in der Zentrale in St. Pölten, in den Kindergärten und Landeskliniken, im Bildungs- und Wissenschaftsbereich, in den Pflege- und Betreuungszentren, in den Straßenmeistereien oder in vielen weiteren Dienststellen des Landes tätig gewesen seien, so die Landeshauptfrau.

Dabei seien große Veränderungen ständiger Begleiter gewesen, sagte Mikl-Leitner und erinnerte insbesondere an die Übersiedlung in die neue Landeshauptstadt und die heutige Dezentralisierung, die Einführung des elektronischen Aktes, die Übernahme der Krankenhäuser in Landeshand, die Aufnahme der Zweieinhalbjährigen in die Kindergärten und nicht zuletzt an das europaweite Vorzeigeprojekt einer Landesgesundheitsagentur: „Alle diese Herausforderungen haben Sie angenommen und darauf gut durchdachte Antworten gefunden, die dann von allen mitgetragen wurden.“

Für den neuen Lebensabschnitt wünschte die Landeshauptfrau abschließend viel Zeit für Familie und Freunde, für Hobbies und alles, was bis jetzt immer aufgeschoben worden sei, vor allem aber viel Gesundheit, um den wohlverdienten Ruhestand auch genießen zu können.

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