Vana zum Europatag: Europa muss ökologische und soziale Friedensunion werden

Vana: „Wer die EU liebt, muss sie verändern. Wir brauchen Kurswechsel hin zu einer Friedens- und Sozialunion, in der der Mensch im Vordergrund steht.“

Wien/ Brüssel (OTS) - Vor 69 Jahren wurde am 9. Mai 1950 mit der Erklärung des französischen Außenministers Robert Schumann der Grundstein gelegt für die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS). „Heute ist ein Festtag, den wir alle in Gedenken an die Anfänge der Europäischen Union und Integration begehen sollten. Wir brauchen aber auch einen kritischen Blick, um die Entwicklung der EU auch in Frage zu stellen. Die EU ist für uns Grüne vor allem ein Friedensprojekt, das durch aktive Friedenspolitik zu stärken ist. Wir sagen als einzige Fraktion im Europäischen Parlament ein klares NEIN zur Aufrüstung und zur Subventionierung von Massenvernichtungswaffen. Die Teilnahme des neutralen Österreich an der Militärunion Pesco ist ein Fehler,“ so Monika Vana, Grüne Europaabgeordnete und Vizepräsidentin der Grünen/EFA-Fraktion.

„Wir brauchen Mut für Visionen. Die Erneuerung des Wohlstandsversprechens der EU muss Priorität erhalten. Dafür braucht es eine Sozialunion als starkes Gegengewicht zur Wirtschafts- und Währungsunion mit europaweiten Mindeststandards bei Löhnen, Einkommen und Arbeitslosigkeit sowie eine europäische Arbeitslosenversicherung. Es braucht Investitionen in Green Jobs, öffentliche Dienstleitungen und in den Klimaschutz und einen Stopp der bilateralen Handelsverträge. Und mehr Frauen in Europas Top–Postionen. Unsere Vision ist eben ein Europa, dass den Menschen und nicht Konzerngewinne in den Vordergrund stellt. Wer diese Richtung einschlagen will, muss am 26. Mai die Grünen wählen,“ schließt Vana ab.


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