Zadic/JETZT zum Tag der Befreiung: Die Feinde der offenen und freien Gesellschaft schlafen nicht

Wien (OTS) - „Heute, dem 8. Mai, gedenken wir zum 74. Mal des Endes des Zweiten Weltkrieges und der menschenverachtenden NS-Gewaltherrschaft. Der Tag der Befreiung ist zum einen eine mahnende Erinnerung daran, wohin Antisemitismus, Rassismus, Hass und Hetze führen können. Zum anderen ist dieser Gedenktag ein Tag der Freude, ein klares Bekenntnis zu einer offenen und freien Gesellschaft, in Österreich und Europa. Dieses Bekenntnis für ein friedliches Miteinander müssen wir Tag für Tag hoch und lebendig halten. Denn obwohl Toleranz, Menschenrechte und Friede selbstverständlich sein sollten, werden sie immer wieder von autoritären und faschistischen Kräften angegriffen“, sagt Alma Zadic, Menschenrechtssprecherin von JETZT.

In der Zwischenkriegszeit näherte sich die Katastrophe schleichend, in vielen kleinen Schritten: Die Grundfreiheiten und Menschenrechte wurden einer rassistischen Ideologie geopfert. Die gesäten Vorurteile, das Misstrauen und der Hass machte den Nachbar zum gefährlichen Denunzianten, der Staat, der seine Bevölkerung schützen sollte, wurde zum Massenmörder.

„Es liegt an uns, diese Erinnerung weiterzutragen und im Bewusstsein unserer historischen Verantwortung jeden Tag entschieden für eine starke, lebendige Demokratie, für Toleranz, Frieden und Freiheit einzutreten“, sagt Zadic.

„Die jüngsten Entwicklungen in Österreich sind besorgniserregend. Die türkis-blaue Politik der Spaltung und Ausgrenzung darf nicht zum Alltag werden. Besonders gegen die antidemokratischen Tendenzen und rechtsextremen Verflechtungen der FPÖ müssen wir entschieden eintreten. Dieser Verantwortung muss vor allem Bundeskanzler Kurz endlich nachkommen. Politisches Taktieren, Relativierungsversuche und halbherzige Distanzierungen sind hier völlig fehl am Platz. Die roten Linien wurden längst überschritten. Es ist die Aufgabe des Bundeskanzlers, entschlossen für die europäischen Grundwerte von Demokratie, Vielfalt und Freiheit einzutreten. Wir müssen aufmerksam sein, denn die Feinde der offenen und freien Gesellschaft schlafen nicht!“, sagt Zadic.

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