NEOS kritisieren erneut die Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe

Douglas Hoyos: „Die Ignoranz dieser Bundesregierung darf nicht zu Chancenraub von Kindern und Jugendlichen führen. Wir brauchen einheitliche Standards.“

Wien (OTS) - Mit großem Unverständnis reagiert NEOS-Jugendsprecher Douglas Hoyos auf die Ignoranz, die die Bundesregierung den Kinder- und Jugendhilfe-Organisationen entgegenbringt. „Diesen Organisationen gebührt größter Dank, dass sie sich um die rund 8400 Kinder und Jugendlichen kümmern, die in Österreich in sozialpädagogischen Einrichtungen untergebracht sind“, sagt Hoyos. „Stattdessen ignoriert diese Bundesregierung die Expertise dieser Organisationen und hat es mit der Verländerung der Kinder- und Jugendhilfe enorm erschwert, dass in ganz Österreich gemeinsame Qualitäts- und Betreuungsstandards implementiert werden können.“

NEOS fordern daher, dass die Kinder- und Jugendschutz-Organisationen endlich gehört werden und dass ihre Expertise Eingang in die aktuelle 15a-Vereinbarung bzw. die Landesgesetzgebungen findet. Denn auch die Evaluierung, die die Bundesregierung vor der Verländerung zurückgehalten hat, zeigt eindeutig, dass es große Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt und dass gemeinsame Standards in vielen Bereichen dringend notwendig sind.

„Es kann nicht sein, dass die Länder machen, was sie wollen, und dass das Wohl und die Gleichbehandlung aller Kinder und Jugendlichen, die auf Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen sind, der Eitelkeit der Kurz-Strache-Regierung geopfert werden“, ärgert sich Hoyos. „Wozu haben wir eine Jugendministerin, wenn diese in Sachen Kinder- und Jugendhilfe kein Mitspracherecht mehr hat?“

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0004