Polizeisportler drücken Schulbank in Großgmain

30 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler der Polizei sind im Frühjahr für ein Monat in Großgmain, um ihre Ausbildung zum fertigen Exekutivbediensteten weiterzuführen.

Wien (OTS) - Skifahrer, Skispringer, Rodler oder Nordische Kobinierer: Insgesamt 30 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler befinden sich im Moment in der Ausbildung der Polizei. Die Voraussetzungen, um bei der Polizei anfangen zu können, sind für jeden gleich. Benötigt wird die österreichische Staatsbürgerschaft, ein Mindestalter von 18 Jahren und bei Männern ein abgeleisteter Präsenz- oder Zivildienst. Zudem ist auch die erfolgreiche Ablegung der Eignungsprüfung erforderlich.

Im Unterschied zu der regulären Polizeischule, die zwei Jahre dauert, haben die Spitzensportlerinnen und Spitzensportler fünf Jahre Zeit, um ihre Ausbildung zu beenden.

Das BMI fördert seit Jahren Spitzensportlerinnen und Spitzensportler im Rahmen eines dualen Förderungssystems. Dabei wird den Spitzensportlerinnen und Spitzensportler einerseits eine fundierte Berufsausbildung zur Polizistin/zum Polizisten und damit gleichzeitig eine soziale Absicherung abseits der sportlichen Karriere, andererseits die Förderungen für eine professionelle Sportausübung geboten. Vieles muss im Selbststudium erlernt werden, welches zusätzlich zu den insgesamt fünf Präsenzphasen notwendig ist.

„Vor allem im vergangenen Jahr waren die Polizeispitzensportlerinnen und Spitzensportler sehr erfolgreich und es hat sich gezeigt, dass unser System wirkt“, sagt Innenminister Herbert Kickl. „Aber nicht nur die sportlichen Leistungen, sondern auch die Qualität der Ausbildung ist top. Bei dieser Aufteilung bleibt für die Sportlerinnen und Sportler genug Flexibilität, um ihr Training mit einer Ausbildung zu kombinieren. Ich bin sehr stolz auf die Erfolge jeder und jedes Einzelnen.“

Aktuell befinden sich Sportlerinnen und Sportler der Disziplinen Skispringen, Ski alpin, Kunstbahnrodeln, Karate, Skicross, Snowboard und Kickboxen in Ausbildung. Insgesamt werden aktuell 65 Athletinnen und Athleten im Spitzenkader des Bundesministeriums für Inneres gefördert.

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