„Thema“ am 6. Mai: Späte Abtreibungen auf dem Prüfstand

Außerdem um 21.10 Uhr in ORF 2: Das vergessene Konzentrationslager Gusen

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 6. Mai 2019, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Späte Abtreibungen auf dem Prüfstand

„Das wird für immer die schwerste Entscheidung unseres Lebens bleiben“, sagt Alexandra Dorner. Die 30-Jährige und ihr Partner Michael haben ihr Kind in der 23. Schwangerschaftswoche abgetrieben. Der Bub wäre schwer behindert gewesen. Geht es nach der Bürgerinitiative „fairändern“, sollen solche Spätabbrüche, die eine ärztliche Kommission entscheidet, verboten werden. Die Petition mit 60.000 Unterschriften wird diese Woche im Parlament behandelt. Binnen weniger Tage hat die Gegeninitiative „keinen Millimeter“ 30.000 Unterschriften gesammelt. In „Thema“ kommen Gegner/innen und Befürworter/innen der derzeitigen Regelung zu Wort. Sonja Hochecker und Christoph Bendas sprechen dabei auch mit Frauen, die mit einem schwerbehinderten Kind leben, und einer Frau, die selbst von einer Behinderung betroffen ist.

Das vergessene Konzentrationslager Gusen

Am 5. Mai 1945 befreiten amerikanische Soldaten das Konzentrationslager Mauthausen in Oberösterreich. Seit 1997 wird dieser Tag als nationaler Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus gefeiert. Kaum jemand weiß, dass damals auch im benachbarten KZ Gusen 20.000 Häftlinge in katastrophalem gesundheitlichem Zustand gerettet wurden. Nur wenig deutet heute auf die Existenz des riesigen Lagers Gusen hin. Bald nach dem Krieg entstand an dem Ort, an dem mindestens 45.000 Menschen zu Tode gekommen sind, eine Wohnsiedlung. Viele Bewohner/innen der schmucken Einfamilienhäuser wollten nicht über die Vergangenheit reden, doch nun entwickelt sich langsam eine Gedenkkultur. Der ehemalige Steinbruch soll an die Republik Österreich verkauft und zu einem Mahnmal werden. Wie wichtig das ist, zeigt auch eine aktuelle Umfrage in Österreich, die erschreckende Lücken beim Wissen über den Holocaust feststellt. Christoph Bendas hat recherchiert.

Barbie ist 60

Ihr Alter sieht man der platinblonden oder brünetten Dame wirklich nicht an. So unverwüstlich wie ihr Äußeres ist auch ihre Präsenz im Kinderzimmer. Durchschnittlich hat jedes Mädchen im Lauf der Jahre sieben Barbies. Kaum ein Spielzeug ist so erfolgreich, geliebt und gehasst wie diese Modepuppe. Für manche Eltern ein rosa Übel, das man wie eine Kinderkrankheit über sich ergehen lässt, für andere ein kostbares Sammlerstück. Was ist das Geheimnis von Barbie? Wie gefährlich ist sie für das Körper- und Rollenbild kleiner Mädchen? Sabina Riedl und Christoph Bendas berichten.

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