Schwarz/Mahrer: Jegliche Form von Gewalt an Schulen inakzeptabel

Aktueller Fall zeigt Verfehlungen rot-grüner Stadtpolitik auf - Präventionsarbeit ist der Schlüssel für nachhaltige Verbesserung - Trittner: Neuerliche Anfrage in Ottakringer BV

Wien (OTS) - „Der aktuelle Vorfall zwischen einem Lehrer und einem Schüler an einer Schule in Wien Ottakring ist verstörend. Für die neue Volkspartei Wien ist klar, dass jegliche Form von Gewalt an Schulen inakzeptabel ist, ganz gleich von wem sie ausgeht. Der aktuelle Fall zeigt wieder einmal auf, wie weitreichend die Verfehlungen der rot-grünen Stadtpolitik sind", so die Bildungssprecherin der neuen Volkspartei Sabine Schwarz.

Wiener Schulen müssen ein sicherer Ort für Lernen und Lehren sein. „Wie viele Vorfälle braucht es noch, bis die rot-grüne Stadtregierung endlich ins TUN kommt? Es liegt alles am Tisch, Stadtrat Czernohorszky muss einfach nur handeln. Ich hoffe nur, dass er diesmal nicht in seinem alten Verhaltensmuster - die türkis-blaue Bundesregierung sei schuld - landet, sondern endlich flächendeckend an allen Schulen Wiens Gewaltpräventionsarbeit zulässt“, so Schwarz weiter.

„Die Aussagen des Direktors sprechen Bände. Ohne auf die Wurzeln des Problems einzugehen, wird der Lehrer des Rassismus beschuldigt. Kein Wort über die körperliche Attacke des Schülers und die Aggressionsstimmung der Schüler zum Lehrer“, hält Sicherheitssprecher Karl Mahrer fest. Das sei völlig unverständlich und die typische Haltung der in dieser Stadt geförderten Bildungspolitik von Rot-Grün.

Mahrer verweist auch auf bereits erfolgreich bestehende Programme, die die Stadtregierung lediglich umsetzen müsse. „Präventionsarbeit ist der Schlüssel für nachhaltige Verbesserung. Bisher ist aber nicht viel passiert“, so Mahrer. Die Bundesregierung habe mit dem von Staatssekretärin Karoline Edtstadler vorgestellten Programm „Under18“ bereits ein konkretes Programm präsentiert. „Statt dieses vielfach bereits erprobte Präventionsprogramm mit Hilfe der Polizei und damit ohne wesentliche Kosten umzusetzen, hält die Stadtregierung an ihrem Fleckerlteppich an Präventionsversuchen fest bzw. baut diesen sogar aus“, so Mahrer.

VP-Bezirksparteiobmann Stefan Trittner dazu: "Ich habe bereits im April 2018 eine Anfrage in die Bezirksvertretung Ottakring eingebracht, um das Ausmaß der Gewalt an Schulen in Ottakring zu erheben und das Thema Gewalt sachlich zu diskutieren. Bildungsstadtrat Czernohorszky und Bezirksvorsteher Prokop haben jedoch eine Antwort verweigert und das auch schriftlich kundgetan. Sie haben damit eine rechtzeitige Diskussion in Ottakring verhindert.“ Jetzt sei es beim Thema Gewalt in Ottakring fünf nach zwölf, die Diskussion müsse endlich ernsthaft geführt werden. „Deshalb werden wir unsere Anfrage, deren Beantwortung vor einem Jahr verweigert wurde, im Mai erneut in die Bezirksvertretung einbringen und fordern, dass sie diesmal vom Bezirksvorsteher und vom Bildungsstadtrat beantwortet wird. Auf dieser Basis muss dann endlich von Stadt und Bezirk an Lösungen gearbeitet werden“, so Trittner abschließend.

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