WK Wien zu Naschmarkt-Radweg: Planung noch nicht ausgereift

Gastronomie-Obmann Peter Dobcak: „Der Wegfall von Schanigärten, Parkplätzen und Ladezonen bedroht die wirtschaftliche Existenz der Unternehmer“

Wien (OTS) - „Heute und morgen findet die Informationsveranstaltung Wiental-Radweg statt, die Planung ist aber noch nicht ausgereift“, sagt Peter Dobcak, Gastronomie-Obmann in der Wirtschaftskammer Wien. „Der Wegfall von Schanigärten, Parkplätzen und Ladezonen bedroht die wirtschaftliche Existenz der Unternehmer. Die Planung muss noch einmal überdacht werden.“

Probleme bei der Radweg-Planung:

Verlust von Schanigartenplätzen: Die Betriebe verlieren Schanigärtenplätze an der Linken Wienzeile. Dies wird unweigerlich zu großen Umsatzeinbußen führen, vor allem, da in den vergangenen Jahren Investitionen für eben diese Schanigärten getätigt worden sind. „Wer den Gastronomen die Schanigärten wegnimmt, setzt sie wirtschaftlich unter Druck und beraubt Wien um ein Stück Gastlichkeit.“

Verlust von 80 Parkplätzen: In unmittelbarer Umgebung befinden sich Naschmarkt, Secession, Theater, Gastronomie-, und Handelsbetriebe, sowie Wohnungen. Der Stellplatzdruck ist derzeit bereits sehr hoch. Eine weitere Einschränkung beeinträchtigt die am Naschmarkt tätigen Unternehmen erheblich.

Voraussichtliche Konflikte bei Ladezonen: Im Abschnitt der Linken Wienzeile sind drei Ladezonen situiert, die für die Betriebe erhalten bleiben müssen. Zwar wurden alle drei Ladezonen wieder in den Planungen berücksichtigt, der Zweirichtungsradweg führt allerdings knapp vorbei. Dadurch sind Radfahrer und LKW-Fahrer gefährdet.

Rückfragen & Kontakt:

Presse und Newsroom
Wirtschaftskammer Wien
Agnes Preusser
Stubenring 8-10 | 1010 Wien
T 01 514 50-1518
E agnes.preusser@wkw.at | W news.wko.at/wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WHK0002