„Hohes Haus“ über die Steuerreform und den Wohnungsmarkt

Am 5. Mai um 13.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 5. Mai, um 13.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Gedenktag
Am Freitag wurde die Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus abgehalten, auch heuer wieder im Zeremoniensaal der Wiener Hofburg. Im Zentrum stand das Projekt #Hinschauen, in dem Zivildiener der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ihre Eindrücke und Empfindungen bezüglich Mauthausen festgehalten haben, sowie Kompositionen von Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bassam Tibi, Publizist und emeritierter Professor für Internationale Beziehungen, hat die Gedenkrede gehalten.
Anschließend an die Gedenkveranstaltung hat Patricia Pawlicki ein ausführliches Interview mit Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka geführt.

Steuerreform
Entlastung – das war eines der zentralen Reformversprechen der beiden Regierungsparteien im Wahlkampf. Lange wurde mit Spannung auf die konkreten Maßnahmen gewartet – diese Woche hat die Regierung ihre Steuerreform präsentiert. Von Fachleuten gibt es zu vielen Maßnahmen Lob, Kritik seitens der Opposition gibt es an der Gegenfinanzierung und auch daran, dass die Abschaffung der kalten Progression nicht Teil des Pakts ist. Aber was bringt die Reform den Österreicherinnen und Österreichern konkret? Maximilian Biegler weiß mehr.

Wohnungsmarkt
Wohnraum ist knapp und wird immer teurer. Vor allem junge Menschen haben es schwer, eine günstige Wohnung zu finden, außer es gelingt ihnen, eine geförderte Genossenschaftswohnung zu ergattern und sie können das Geld für den Baukostenzuschuss aufbringen. Aber auch an eine gemeinnützige Wohnung zu kommen, könnte schwieriger werden, denn solche Wohnungen sollen künftig schon nach fünf Jahren und nicht erst nach zehn Jahren wie bisher den Mieterinnen und Mietern zum Kauf angeboten werden. Das wird jedoch nicht mehr Wohnraum schaffen, könnte die Preise aber weiter in die Höhe treiben, weil dadurch auch der Markt von gemeinnützigen Wohnungen für Einzelspekulanten an Attraktivität gewinnt, sagen Fachleute. Dagmar Wohlfahrt berichtet.

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