SPÖ: Fairness für Nebenerwerbslandwirte gefordert

Dörflinger: Forderung nach Arbeitslosenbezug bis 30.000 Euro Einheitswert im Ausschuss mit einstimmigem Beschluss Nachdruck verliehen.

Klagenfurt (OTS) - „Wir fordern mehr Fairness und Unterstützung für die Nebenerwerbslandwirtinnen und Landwirte!“, stellt SPÖ-Landwirtschaftssprecherin LAbg. Gabriele Dörflinger, selbst Nebenerwerbslandwirtin, klar.

„Wenn Landwirte im Nebenberuf ihren unselbstständigen Arbeitsplatz verlieren, dann bekommen sie lediglich ein Arbeitslosengeld bis zu einer Höhe des Einheitswerts ihrer Landwirtschaft von 14.893 Euro. Das ist widersinnig und letztlich auch ungerecht, denn Arbeitslosengeld ist eine von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch ihre Beiträge erworbene Leistung. Warum sollte das plötzlich nicht mehr gelten und jemand seine Ansprüche verlieren, nur weil er oder sie über einen Hof verfügt, der diese willkürliche Grenze übersteigt?“, fragt Dörflinger kritisch.

Im gestrigen Gesundheits- und Sozialausschuss des Kärntner Landtages wurde darum einstimmig ein Beschluss gefällt, laut dem die Kärntner Landesregierung sich beim Bund dafür einsetzen soll, die Grenze von 14.893 Euro auf 30.000 Euro anzuheben. „Davon wären dann über 90 Prozent der bäuerlichen Betriebe in Kärnten erfasst und könnten regulär Arbeitslosengeld beantragen“, so Dörflinger, die gleichzeitig betont, dass es sich hierbei auch um eine langjährige Forderung der SPÖ-Bauern handelt.

„Insbesondere in Zeiten, in denen die Landwirtschaft vor großen Herausforderungen steht, müssen wir alles tun, um die Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen. Schließlich sind sie es, die hochwertige, regionale Nahrungsmittel produzieren und unseren Alltag mit ihren Produkten bereichern. Ungerechtigkeiten sind das fehl am Platz“, schließt Dörflinger.

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