FP-Stumpf: Einsturzgefahr am Rathausplatz

Genossen müssen sich mit bauordnungs- und zahlentechnischen Fakten vertraut machen – sonst droht Lebensgefahr

Wien (OTS) - Der Wiener Rathausplatz weist, gemessen vom Burgtheater bis zum Rathaus, eine Fläche von 6.600 Quadratmetern, nachzumessen auf https://www.wien.gv.at/stadtplan/, auf. Unter dem Rathausplatz befindet sich bekanntermaßen eine Parkgarage. „Üblicherweise liegt die Deckenbelastungsgrenze bei Tiefgaragen bei etwa einer Tonne pro Quadratmeter, in wenigen Ausnahmefällen ist sie etwas höher“, erklärt der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, LAbg. Michael Stumpf die vorherrschende Situation.

Der Wiener SPÖ scheint dieses Kapitel der Bauordnung allerdings unbekannt zu sein. Laut Aussendung der SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak hätten sich 120.000 Menschen beim 1. Mai-Aufmarsch eingefunden. „Das wären dann mehr als 18 Personen pro Quadratmeter, was unter Zuhilfenahme der Bauordnung ein Gewicht von mehr als 1,5 Tonnen pro Quadratmeter für die Decke der Tiefgarage bedeutet hätte. Wenn die Zählung der SPÖ also stimmen würde, dann hätte dies eine enorme Einsturzgefahr bedeutet und wäre für alle Besucher lebensgefährlich gewesen – nicht zuletzt auch wegen der räumlichen Enge“, entlarvt Stumpf die roten Zahlenmystiker mit bauordnungstechnischen Fakten. „Vielleicht haben sich aber die Wiener Genossen auch einfach nur verzählt, so wie es ihnen auch jedes Jahr bei der Besucherzählung am Donauinselfest passiert“, vermutet Stumpf.

„Da die Besucherkapazität des Rathausplatzes offiziell 25.000 Personen umfasst, müssten Novaks Aussendung zufolge wohl 95.000 Menschen auf den zahlreichen Bäumen oder Sträuchern im Rathauspark gehockt haben“, schmunzelt Stumpf über die gigantisch-realitätsfremden Zahlen der Genossen. In diesem Fall hätten sich statistisch gesehen nämlich lediglich 1,5 Personen einen Quadratmeter geteilt, wodurch das Deckengewicht der Tiefgarage entsprechend entlastet und die Lebensgefahr gebannt gewesen wäre“, zeigt sich der Freiheitliche erleichtert.

„Wenn die Wiener Genossen behaupten, dass sie sich am 1. Mai über einen Massenansturm von 120.000 Menschen freuen durften, die Wiener Polizei jedoch lediglich 12.000 Menschen gezählt hat, dann erkennt man, dass die SPÖ ein Problem mit richtig zu setzenden Kommastellen hat. Jeder ‚gelernte Wiener‘ weiß das allerdings spätestens seit dem Krankenhaus Nord-Milliardengrab“, so Stumpf abschließend. (schluss) lps+akra

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