Dziedzic / Vana: Stellungnahme zur Petition #fairändern Notwendigkeit

Grüne Frauen weichen #KeinenMillimeter und sprechen sich klar gegen Petition #fairändern aus

Wien/ Brüssel (OTS) - Am 7. Maiwird die Petition #fairändern im Petitionsauschuss behandelt. Zahlreiche #antichoice und #prochoice Stellungnahmen sind eingereicht worden. Auch die Grünen begründen, wie die Initiative für Frauen in Österreich sehr gefährlich werden kann.

„Die Grünen Frauen Österreich wollen auf das Vehementeste für das unumstößliche Recht einer jeden schwangeren Person auf körperliche Selbstbestimmung eintreten“, sagt Ewa Dziedzic, Bundesrätin und Sprecherin der Grünen Frauen und weiter: „Ungewollt Schwangere werden immer eine Möglichkeit finden, ihr Selbstbestimmungsrecht auszuüben. Die Frage ist lediglich, ob sie das in einer sicheren und sterilen Umgebung tun oder auf dem Hinterhof. Auch ein Schwangerschaftsabbruch aufgrund von medizinischer Indikation ist für keine schwangere Person eine leichte Entscheidung und darf keinesfalls erschwert werden. Hier sind Ärzte und Ärztinnen gefragt. Wir dürfen Frauen und Familien nicht alleine lassen, noch kriminalisieren, wenn sie sich in einer solchen schwirigen Situation finden“, so Dziedzic.

„Weltweit verzeichnen wir einen #backlash. Menschenrechte werden in Frage gestellt und die Rechte der Frauen sind davon besonders betroffen. In Europa gehört Österreich mittlerweile zu den Ländern, die zunehmend Retro-Ansichten an den Tag legen und Frauenrechte gefährden. Das Recht auf Schwangerschaftsabbruch ist eine der wichtigsten Errungenschaften der Frauenbewegung. Mithilfe einer Petition, die ua von Regierungsmitgliedern unterstützt wird, allen voran Norbert Hofer, aber auch Abgeordneten wie Gudrun Kugler und Kira Grünberg, wird dieses Recht nun bedroht. Wir Grüne werden keinen Millimeter weichen und weiterhin in Österreich und auf EU–Ebene für die Selbstbestimmung der Frauen kämpfen“, sagt auch Monika Vana, Vizepräsidentin der Grünen/EFA-Fraktion.


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