• 29.04.2019, 10:12:37
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  • OTS0060

European Economic and Monetary Union: The first and the next 20 years

46. Volkswirtschaftliche Tagung der Oesterreichischen Nationalbank in Kooperation mit SUERF – The European Money and Finance Forum, 2. und 3. Mai in Wien

Utl.: 46. Volkswirtschaftliche Tagung der Oesterreichischen
Nationalbank in Kooperation mit SUERF – The European Money and
Finance Forum, 2. und 3. Mai in Wien =

Wien (OTS) - Nach der Gründung der Europäische Zentralbank (EZB) am
1. Juni 1998 und der Einführung des Euro am 1. Jänner 1999 wurde das
Projekt einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) nach
einem langen Prozess der monetären Zusammenarbeit und Einigung
Wirklichkeit. Da der Euro heuer sein 20-jähriges Bestehen feiert,
lohnt es sich, eine Bestandsaufnahme dieser wichtigen
institutionellen Reform vorzunehmen und herauszufinden, wie die
Zukunft der WWU aussehen wird. Die 46. Volkswirtschaftliche Tagung
der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), die dieses Jahr in
Kooperation mit SUERF – The European Money and Finance Forum
organisiert wurde, widmet sich daher diesem Thema.

Nach einem kurzen Einblick in die Geschichte der WWU wird erörtert,
wie die WWU zur währungspolitischen, finanziellen und fiskalischen
Stabilität beigetragen hat und es Europa ermöglichte, schwierige
Situationen wie die globale Finanzkrise und ihre Folgen zu meistern.
In der Tagung wird die Rolle der WWU im weiteren Kontext des
europäischen Einigungsprozesses untersucht und diskutiert. Im
Ausblick auf die Zukunft wird erörtert, welche Schritte noch
unternommen werden müssen, um dieses historische Projekt
abzuschließen. Besonderes Augenmerk wird dabei dem technologischen
Wandel in den Bereichen Geld und Finanzen geschenkt.

Nach einer Eröffnungsrede durch OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny und
SUERF Präsident Jakob de Haan wird Finanzminister Hartwig Löger am 2.
Mai ein Eröffnungsreferat halten. Jean-Claude Trichet, selbst
langjähriger Präsident der EZB und derzeit Direktor des Brüsseler
Thinktanks Bruegel, wird in seiner Keynote-Lecture die Vergangenheit
und die Zukunft der Währungsunion beleuchten. Im Anschluss werden
Luiz de Mello, Direktor bei der OECD, und OeNB-Direktor Peter
Mooslechner die Rolle der Strukturpolitik für die WWU bzw.
Erwartungen an eine künftige Geldpolitik im Normalzustand
diskutieren. Die Interaktionen zwischen Finanzmarkt- bzw.
fiskalischer Stabilität mit monetärer Stabilität werden in weiteren
Sessions durch den Vizegouverneur der irischen Notenbank, Ed Sibley,
den bekannten Kommentator der Financial Times, Martin Wolf, den
Präsidenten des Fiskalrates, Gottfried Haber, sowie den
stellvertretenden Generalsekretär der OECD, Ludger Schuknecht,
erörtert. Das Programm des ersten Tages beendet eine Diskussion über
die internationale Rolle des Euro mit Kerstin Jorna, stellvertretende
Generaldirektorin im Directorate-General for Economic and Financial
Affairs (ECFIN) der Europäischen Kommission, und Arnaud Mehl, Ökonom
bei der EZB. Im Rahmen eines Kamingesprächs mit OeNB-Gouverneur
Nowotny wird EZB-Direktoriumsmitglied Peter Praet aktuelle Fragen der
Wirtschafts- und Währungsunion erörtern.

Der zweite Konferenztag am 3. Mai widmet sich Zukunftsfragen. Ulrich
Bindseil, Bereichsdirektor Market Operations in der EZB, und Andrei
Kirilenko, Direktor des Centre for Global Finance and Technology am
Imperial College London, werden sich mit Herausforderungen der
Digitalisierung für das Geld- und Finanzwesen auseinandersetzen. Mit
dem Thema „Zukunft der institutionellen Ausgestaltung der WWU“ werden
sich Bruno Cabrillac, stellvertretender Generaldirektor für
Volkswirtschaft und internationale Beziehungen in der Banque de
France, und Isabel Schnabel, Professorin an der Universität Bonn und
Mitglied des Sachverständigenrats, beschäftigen.

Das Programm der Volkswirtschaftlichen Tagung finden Sie auf
folgenden Websites:
https://www.oenb.at/Termine/2019/2019_05_02_03_vowi_tagung.html
https://www.suerf.org/vienna2019

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