Wölbitsch/Hungerländer: Rot-Grün muss Arbeitsmarktintegration von Asylberechtigten weiter intensivieren

Zahl der asylberechtigten Mindestsicherungsbezieher steigt – Weitere Schritte zur Arbeitsmarktfitness müssen folgen

Wien (OTS) - „Wien ist eine einzige Integrationsbaustelle. Anfangen bei Parallelgesellschaften in Kindergärten und Schulen bis hin zum Arbeitsmarkt und den steigenden Mindestsicherungszahlen vor allem bei asylberechtigten Menschen in der Stadt. Rot-Grün tut deshalb gut daran, hier von der EU geförderte Projekte umzusetzen, die Asylberechtigte auf dem Weg in den Arbeitsmarkt begleiten“, so Stadtrat Markus Wölbitsch gemeinsam mit Integrationssprecherin Caroline Hungerländer. „Damit allein ist es jedoch noch lange nicht getan. Die steigenden Mindestsicherungszahlen bei asylberechtigten Menschen in der Stadt sprechen eine klare Sprache. Wien muss hier weitere Schritte setzen und zuallererst die Mindestsicherungsreform der Bundesregierung umsetzen. Die Zuwanderung ins Sozialsystem muss gestoppt werden, die Arbeitsmarktintegration intensiviert“, so Hungerländer.

„SPÖ und Grüne haben über Jahre hinweg für Wählerstimmen in der Integrationspolitik nicht nur weggesehen, sondern Parallelgesellschaften sogar mit Steuergeld gefördert“, betont Stadtrat Markus Wölbitsch: „Integrationspolitik hatte im rot-grün regierten Wien über viele Jahre keine Priorität. Ganz im Gegenteil:
Nach wie vor herrscht Laissez-faire.“ Deshalb brauche die Stadt dringend ein umfassendes und ressortübergreifendes Integrationskonzept, das sich nicht nur aus Einzelmaßnahmen, Einzelprojekten und Einzelaktionen zusammensetzt. „Ebenso wichtig ist Transparenz: Wie viele Teilnehmer schließen die Kurse ab und konnten tatsächlich erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden? Die Bemühungen sind jedenfalls ein erster Schritt, Asylberechtigte so schnell wie möglich arbeitsmarktfit zu machen. Weitere müssen folgen“, so Hungerländer abschließend.

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