FPÖ-Gudenus: „Gesamtzahl der Asyl-Anerkennungen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl sagt nichts über Entscheidungspraxis aus“

„Mit Herbert Kickl haben wir einen Innenminister, der restriktive Maßnahmen setzt und EU-Asylchaoten einen Riegel vorschiebt“

Wien (OTS) - „Die Gesamtzahl der Anerkennungen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl sagt nichts über die Entscheidungspraxis aus“, so heute der geschäftsführende freiheitliche Klubobmann NAbg. Mag. Johann Gudenus zu den Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat über die Asyl-Anerkennungen in Österreich. „Die von den Spitzen der EU propagierten ,offenen Grenzen‘ und die ,Wir-schaffen-das-Mentalität‘ hat unser Land in den Jahren 2015 und 2016 in ein großes Asylchaos gestürzt. Unkontrolliert kamen zahlreiche Menschen in unser Land, die teilweise begründet, teilweise aber auch unbegründet um Asyl ansuchten – ein Hauptherkunftsland war etwa Syrien und daraus ergab sich auch die entsprechende Zahl an positiven Entscheidungen. Diesem Ansturm galt es – verursacht durch diese Asylchaoten der EU - rasch Herr zu werden“, erklärte Gudenus.

„Das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl begann sehr rasch mit der Abarbeitung der hohen Anzahl von Asylanträgen und der überproportional hohen Zahl an Verfahren. Österreich war daher in der Erledigung dieser Fälle schneller als andere EU-Länder und somit gab es 2018 schon eine große Zahl an Entscheidungen – den positiven stand gleichzeitig eine sehr hohe Zahl an negativen Entscheidungen gegenüber. Aufgrund des Familiennachzugs stieg die Zahl der Asylberechtigten jedoch nochmals an“, erklärte Gudenus und weiter: „Einer der hauptbelasteten Staaten dabei war Österreich und daher liegen wir auch bei den Anerkennungen im Verhältnis zur Bevölkerungszahl an der Spitze.“

„Mit Herbert Kickl haben wir nun aber einen Innenminister, der restriktive Maßnahmen setzt und diesen EU-Asylchaoten einen Riegel vorschiebt. Mit der weiteren Aufrechterhaltung der Grenzkontrollen, mit verstärkten konsequenten Außerlandesbringungen und schnellen Verfahren ist Österreich beispielgebend auch für die anderen EU-Staaten. Trotzdem wird es auch wichtig sein, auf EU-Ebene ein eindeutiges Signal zu setzen und einem neuerlichen Asylchaos, wie es sich 2015 abgespielt hat, eine klare Absage zu erteilen. Die EU muss endlich ihre Außengrenzen entsprechend schützen und darf nicht, wie es bisher geschehen ist, dem Asyltourismus Tür und Tor öffnen. Die Verfehlungen und Fehlentscheidungen auf europäischer Ebene dürfen nicht länger auf dem Rücken Österreichs und seiner Bürger ausgetragen werden. Daher: ‚FPÖ voten gegen Asylchaoten‘“, betonte Gudenus.

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