• 23.04.2019, 15:19:08
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LH Wallner: Bewegung in den Mietwohnungsmarkt bringenLH Wallner: Bewegung in den Mietwohnungsmarkt bringen

Projekt "Sicher Vermieten" wird intensiviert und erweitertProjekt "Sicher Vermieten" wird intensiviert und erweitert

Utl.: Projekt "Sicher Vermieten" wird intensiviert und
erweitertProjekt "Sicher Vermieten" wird intensiviert und
erweitert =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Die vor einem Jahr präsentierte Studie zum
Wohnungsleerstand in Vorarlberg hat bestätigt, dass mit dem Projekt
„Sicher Vermieten“ der richtige Weg eingeschlagen wurde, aber auch
Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt. "Die Ergebnisse der Studie
sowie die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt wurden eingearbeitet. Mit
dem überarbeiteten Angebot wollen wir Eigentümerinnen und Eigentümer
von leerstehendem Wohnraum verstärkt ansprechen und ihnen die
Vorteile von 'Sicher Vermieten' näher bringen", sagten
Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz
Rüdisser im heutigen (Dienstag) Pressefoyer.
2016 wurde das Projekt "Sicher Vermieten" vom Land Vorarlberg in
Zusammenarbeit mit den Gemeinden, der VOGEWOSI und der Vorarlberger
Eigentümervereinigung (VEV) gestartet, um leerstehende Wohnungen auf
dem Markt zu bringen. Das Projekt erhält durch die Anstellung eines
zuständigen Koordinators im Amt der Landesregierung neuen Schwung und
wird inhaltlich erweitert, indem künftig auch Einfamilienhäuser auf
diese Weise zur Vermietung angeboten werden können.

„Mietverhältnisse im Rahmen von ‚Sicher Vermieten‘ sind für alle
Beteiligten ein Gewinn“, betonte der Landeshauptmann. Die VOGEWOSI
übernimmt die Abwicklung und Verwaltung der Mietverträge, die
Vorarlberger Eigentümervereinigung bietet im Bedarfsfall eine
Rechtsberatung und das Land bietet eine Mietzinsgarantie an- Wallner:
„Den Vermietenden wird – ähnlich wie bei einer Ausfallsbürgschaft –
garantiert, dass sie nicht durch Kosten belastet werden, die vom
Mieter bzw. von der Mieterin verursacht wurden“. Im Gegenzug für
diese umfassenden Sicherheiten ist der Mietpreis exkl. Betriebskosten
nicht höher als 7,14 Euro/Quadratmeter in Gemeinden mit weniger als
10.000 Einwohnern bzw. 8,03 Euro/Quadratmeter in den Städten und
größeren Gemeinden. „Über das Projekt akquirierte Wohnungen sind
sofort verfügbar und mit keinen Errichtungskosten verbunden, daher
sind sie für den Markt besonders attraktiv“, sagte Landesstatthalter
Rüdisser. Bisher konnten 30 Wohnungen zugänglich gemacht werden, was
einem Gegenwert im siebenstelligen Eurobereich entspricht.

Potenzial vorhanden

Im Zuge der Leerstandstudie wurde festgestellt, dass es in
Vorarlberg rund 2.000 Wohnungen gibt, die kurzfristig für den
Mietwohnungsmarkt gewonnen werden könnten. Dies entspricht ca. einer
Jahresbauleistung in Vorarlberg. Geschätzte weitere 2.000 bis 4.000
könnten bei geänderten bundesrechtlichen Rahmenbedingungen gewonnen
werden.

Ein Kümmerer für "Sicher Vermieten"

Dementsprechend setzt die Landesregierung zur Aktivierung
leerstehender Wohnungen auf gezielte konstruktive Maßnahmen,
erläuterte der Landesstatthalter: "Es braucht stärkere und neue
Anreize für Eigentümerinnen und Eigentümer, damit sie diese Bestände
dem Markt zuführen." Seit Anfang April ist ein kompetenter
Projektkoordinator im Landhaus in Bregenz für die Weiterentwicklung
von "Sicher Vermieten" zuständig. Seine Aufgaben umfassen
insbesondere die aktive Kontaktaufnahme mit potenziellen
Vermieterinnen bzw. Vermietern, in Abstimmung mit den Gemeinden, die
Auslotung der Motive für Leerstand und die Beratung und Begleitung
von Vermieterinnen und Vermietern. Alle potenziellen Vermietenden
sollen nach Möglichkeit noch am selben Tag kontaktiert werden, um
erste Details abzuklären und die weitere Vorgangsweise zu fixieren.
Weitere Informationen zum Projekt können zudem ab sofort unter 05574
/ 511 8080 oder online auf www.vorarlberg.at/sichervermieten
abgerufen werden.

Erneuter Schub für "Sicher Vermieten"

Begleitend dazu wird ab sofort eine Medienkampagne gestartet, die
u.a. Ringschaltungen in Regionalzeitungen und Gemeindeblättern sowie
einen TV-Spot vorsieht. Landeshauptmann Wallner und Landesstatthalter
Rüdisser sind überzeugt, dass das Projekt "Sicher Vermieten" dadurch
einen weiteren Schub erhalten wird. Schon in der Vergangenheit habe
sich gezeigt, dass Werbemaßnahmen immer einen gewissen Zulauf mit
sich bringen. Ziel sei es nun, das Projekt wieder verstärkt in die
Köpfe der Menschen zu bringen. Zusätzlich wird durch die modifizierte
interne Organisation eine rasche Bearbeitung der Anfragen
gewährleistet und somit die Servicequalität gesteigert.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

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