Sozialsprecherin Silvia Moser: Pflege- und Versorgung aller PatientInnen in allen NÖ Landeskliniken muss sichergestellt werden.

Grüne NÖ kritisieren seit Jahren die nicht ausreichende Nachbesetzung von Dienstposten und fehlenden Ausbildungsplätze im NÖ Gesundheitsbereich

St. Pölten (OTS) - „Wenn der Hilfeschrei von den Pflegepersonen direkt an die Öffentlichkeit geht, ist der Leidensdruck und die Sorge um die PatientInnen schon enorm groß“, kommentiert LAbg. und Gesundheitssprecherin Silvia Moser die Aussendung des Betriebsrates des Landesklinikums St. Pölten.

Sie hat in mehreren Anfragen an LR Teschl-Hofmeister bereits auf die Problematik der knappen Dienstposten, der fehlenden Ausbildungsplätze und der wachsenden Belastung für das Pflegepersonal hingewiesen. Vor allem in den Pflegeheimen gibt es schon länger Personalprobleme. Viele Pflegekräfte arbeiten über ihre Belastungsgrenzen hinaus und verausgaben sich. Für Nachbesetzungen ausgeschiedener MitarbeiterInnen gibt es keine geeigneten BewerberInnen. Auch bei den mobilen Diensten der Hauskrankenpflege können Dienstposten nicht besetzt und somit die Pflege und Betreuung von alten und kranken Menschen nicht übernommen werden. In den Landeskliniken war die Situation lange besser weil es für viele Pflegende am attraktivsten ist, im Krankenhaus zu arbeiten.

„Wenn es sogar im zentralen Landesklinikum St. Pölten Personalengpässe gibt, dann ist es dramatisch“, meint Moser. Die Pflege- und Versorgung aller PatientInnen in allen NÖ Landeskliniken muss sichergestellt sein!

Es ist seit Jahren bekannt, dass der Bedarf an gut ausgebildetem Pflegepersonal stark ansteigt. Erst vor kurzem haben die Verantwortlichen reagiert und 400 zusätzliche Ausbildungsplätze angekündigt. Für Moser ist es besonders wichtig, dass diese Plätze rasch zur Verfügung stehen und alle Ausbildungsniveaus, von der Pflegeassistenz bis zur diplomierten Pflege in allen Regionen angeboten werden. Dabei bedürfe es großer Anstrengung, diese Ausbildungsplätze auch zu besetzen. Das Image der Pflegeberufe ist leider noch immer nicht so, wie es sein sollte. Es gilt daher, dem Personal in diesen Berufen die entsprechende Wertschätzung und Bezahlung zu bieten.

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