„matinee“-Doppel am Osterwochenende: Osterkonzert aus Klosterneuburg, Best of „Frühling in Wien“

Außerdem „Das Geheimnis Mona Lisa“ und „Die Gärten der Habsburger – Die Gartenpracht auf dem Land“

Wien (OTS) - Ein hochkarätiges musikalisches „matinee“-Doppel erwartet das TV-Publikum am Osterwochenende: So zeigt ORF 2 am Ostersonntag, dem 21. April 2019, um 9.05 Uhr in ORF 2 vor dem „Katholischen Ostergottesdienst“ und dem Ostersegen „urbi et orbi“ des Papstes in Rom das 2017 aufgezeichnete, vom Bach Consort Wien aufgeführte „Osterkonzert aus dem Stift Klosterneuburg“.
Am Ostermontag, dem 22. April, lüftet der von Teresa Vogl präsentierte Kulturvormittag anlässlich des 500. Todestages von Leonardo da Vinci zunächst „Das Geheimnis Mona Lisa“ (9.05 Uhr), besucht danach „Die Gärten der Habsburger – Die Gartenpracht auf dem Land“ (10.00 Uhr) und zeigt mit „Frühling in Wien – Die schönsten Momente“ (10.45 Uhr) glanzvolle Höhepunkte aus der österlichen Konzertreihe der Wiener Symphoniker aus den vergangenen Jahren.

Apropos „Frühling in Wien“: Das diesjährige Konzert unter der Leitung des jungen Stardirigenten Lahav Shani ist live-zeitversetzt aus dem Wiener Konzerthaus am Ostersonntag um 20.15 Uhr in ORF III zu sehen. 3sat bringt bereits um 9.50 Uhr die Aufzeichnung des Konzerts 2018 aus dem Wiener Musikverein, dirigiert von Ádám Fischer.

„matinee“ am Ostersonntag, 21. April:

„Osterkonzert aus dem Stift Klosterneuburg“ (9.05 Uhr)

Ganz im Zeichen des Großmeisters des Hochbarocks, Antonio Vivaldi, stand 2017 das klösterliche Osterkonzert. Internationale Anerkennung erlangte „il prete rosso – der rote Priester“ vor allem für seine Instrumental- und Opernkompositionen. Im Zuge der Diskussionen rund um die Themen Originalklang und historische Aufführungspraxis entdeckte man im 20. Jahrhundert auch Vivaldis geistliche Kompositionen wieder, deren musikalische Raffinesse erstaunt. Viele seiner kirchenmusikalischen Werke zählen zu den wahren Perlen der Barockmusik. Unter der Leitung von Rubén Dubrovsky musizierte das Bach Consort Wien mit dem Salzburger Bachchor und namhaften Solisten wie dem international gefeierten Countertenor Andreas Scholl, der preisgekrönten Barock-Sopranistin Hanna Herfurtner und der südkoreanischen Nachwuchssopranistin Joowon Chung. Für die TV-Bildregie zeichnet Volker Werner verantwortlich.

„matinee“ am Ostermontag, 22. April:

„Das Geheimnis Mona Lisa“ (9.05 Uhr)

Es ist das berühmteste, teuerste, geheimnisvollste Gemälde der Welt:
Tausende Besucherinnen und Besucher jährlich betrachten das im Louvre hinter Panzerglas präsentierte Porträt der Mona Lisa. Doch was macht die geheimnisvolle Schöne so besonders? Gemalt wurde sie von Leonardo da Vinci, der mit seinem Meisterwerk mehr als nur das Bildnis einer Frau hinterließ. Ihr Blick scheint abzuschweifen und trifft dennoch immer den Betrachter. Es existieren keine Skizzen zu dem Porträt. Kein Pinselstrich ist zu erkennen, die Mona Lisa wirkt wie aus Fleisch und Blut. Sie trägt keinen Schmuck, ihre Kleidung ist dunkel gehalten, wie in Trauer. Und dennoch lächelt sie auf eine geheimnisvolle Art. Ihr größtes Geheimnis bleibt ihre Identität: Wer war sie, wer stand Leonardo Modell? Oder verkörpert Mona Lisa die imaginäre Figur einer idealen Schönheit? Regisseur Klaus Steindl ist diesen Fragen nachgegangen, die seit Jahrhunderten zahlreiche Experten beschäftigen.

„Die Gärten der Habsburger – Die Gartenpracht auf dem Land“ (10.00 Uhr)

„Die Gärten der Habsburger“ zeigt eine Vielfalt, die von unterschiedlichen Generationen der Herrscherdynastie geprägt wurde. Der Film von Alfred und Stephanie Ninaus sucht nach den grünen Spuren des Herrscherhauses und offenbart blühende Wunderwelten – vom englischen Landschaftsgarten bis zum geometrischen französischen Garten, vom Garten als dynastischem Repräsentationsort und als persönlicher Ort des Rückzugs der kaiserlichen Familie.
Schloss Laxenburg mit seiner weitläufigen, romantischen Gartenanlage zählte für so manchen Habsburger zur Lieblingsresidenz – unter anderem verbrachten Kaiser Franz Joseph und seine Frau Sisi hier ihre Flitterwochen. Ähnlich hoch im Kurs stand sonst nur Bad Ischl mit seinem ausladenden Garten rund um die Villa. Manchmal fielen den Habsburgern die schönen Grünanlagen auch in den Schoß, wie etwa Schloss Hof, dessen unübertroffene barocke Gartenarchitektur einst für Prinz Eugen angelegt wurde. Auch Mitglieder der Herrscherfamilie selbst verstanden sich auf das Gärtnern, so etwa Kaiser Franz I. oder auch Kaiser Franz Joseph. Erzherzog Johanns Herz schlug vor allem für die Landwirtschaft.

„Frühling in Wien – Die schönsten Momente“ (10.45 Uhr)

„Frühling in Wien“ aus dem Wiener Musikverein ist seit vielen Jahren ein Konzert-Fixpunkt im Osterprogramm des ORF. Die Wiener Symphoniker präsentieren mit ihren jeweiligen Chef- und Gastdirigenten sowie namhaften Solistinnen und Solisten jedes Jahr einen bunten Strauß an schwungvollen Melodien. In diesem Jahr zeigt der ORF in einem Zusammenschnitt die Höhepunkte vergangener Konzerte. Hélène Grimaud, Johan Botha, Matthias Goerne und Roberto de Biasio – das sind nur einige der herausragenden Solistennamen, die bei „Frühling in Wien“ für bezaubernde Momente gesorgt haben. So erklingen Franz Schuberts „An die Musik“, George Gershwins „An American in Paris“ oder Franz von Suppés Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“ sowie „Der Zauberlehrling“ von Paul Dukas. Auch die unterschiedlichen Orchesterleiter haben dem Programm ihren eigenen Stempel aufgedrückt:
Manfred Honeck, Bertrand de Billy, Fabio Luisi, Simone Young und auch der aktuelle Chefdirigent Philippe Jordan. Sie interpretieren mit den Wiener Symphonikern Werke von Ludwig van Beethoven, Pablo de Sarasate und Johann Strauß. Das Best-of gestaltete Stephanie Holzschuster.

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