Bayr: Keine ‚faulen Eier‘ zu Ostern verschenken

KonsumentInnen wollen sozial und ökologisch verträglich produzierte Schokolade – Gesetzlicher Rahmen zur Einhaltung strenger Sorgfaltspflichten notwendig

Wien (OTS/SK) - „Es ist sehr erfreulich, dass immer mehr Schokolade-Osterhasen sozial und ökologisch verträglich produziert werden. Das ist als klares Zeichen zu verstehen, dass KonsumentInnen Produkte wollen, die Menschen fair entlohnen und die ökologische Standards einhalten“, begrüßt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die Ergebnisse des Osterhasen-Checks 2019. Die Menschenrechtsorganisation Südwind und die österreichische Umweltschutzorganisation Global 2000 haben Schokolade-Osterhasen auf deren soziale und ökologische Qualität getestet. „Beim diesjährigen Osterhasen Check haben sechs von 29 Osterhasen ein FAIRTRADE Gütesiegel, das soziale Kriterien belegt, und das EU-Biosiegel, das ökologische Mindeststandards vorgibt, erhalten“ schildert Bayr das Ergebnis.****

Der Trend zu zertifizierten Osterhasen ist klar zu erkennen. „KonsumentInnen wollen sozial und ökologisch verträglich produzierte Schokolade“, zeigt sich Bayr erfreut. Von den getesteten Schoko-Hasen wurden heuer weniger als ein Drittel aufgrund fehlender Zertifizierung mit „rot” bewertet, 2016 waren es noch über die Hälfte. „Freiwilligkeit ist aber nicht genug“, betont die Nationalratsabgeordnete und ergänzt: „Wir brauchen einen gesetzlichen Rahmen, der Unternehmen dazu verpflichtet, soziale und ökologische Kriterien entlang der gesamten Lieferkette einzuhalten und Verstöße sanktioniert. ‚Faule Eier‘, wie mit Pestiziden behandelter Kakao oder Bohnen aus Kinderarbeit müssen der Vergangenheit angehören“, fordert Bayr die österreichische Regierung auf, sich konstruktiv an den Verhandlungen im UN-Menschenrechtsrat für das sogenannte Binding Treaty einzusetzen.

Service: Südwind und Global 2000 Osterhasen Check 2019: https://www.suedwind.at/fileadmin/user_upload/suedwind/Regionalstelle_Tirol/Download_diverses/Osterhasen_Check_2019.pdf

Link zur Petition „Rechte für Menschen, Regeln für Konzerne“: https://www.anders-handeln.at/ (Schluss) ls

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